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Durchbruch bei Krebsforschung

Publicerat tisdag 31 oktober 2006 kl 15.14

Eine schwedische Entdeckung kann die Krebsforschung revolutionieren: Forscher am Universitätskrankenhaus Malmö haben ein Protein gefunden, das die Verbreitung von Krebszellen verhindert. Daraus erwachsen mit grösster Wahrscheinlichkeit neue Behandlungsmöglichkeiten unter anderem für Brustkrebs.

Jährlich erkranken in Schweden rund 7000 Frauen an Brustkrebs – Tendenz steigend: vor dreissig Jahren lag die Zahl noch bei rund 4000. Nach jüngsten Forschungsergebnissen hat die Zunahme höchstwahrscheinlich mit der Tatsache zu tun, dass immer mehr Frauen später Kinder bekommen.

Für 1500 der betroffenen Frauen endet die Krankheit derzeit tödlich. Auch vor dreissig Jahren lag die Zahl der Todesfälle bei etwa 1500. Die Überlebenschancen – dies immerhin ein positiver Aspekt – sind inzwischen also entschieden besser. Und die jüngsten Entdeckungen berechtigen zur Hoffnung, dass man im Kampf gegen den Krebs einen grossen Schritt weiterkommen kann.

Gerade bei Brustkrebs ist die Früherkennung wichtig, verbreitet sich der Krebs doch häufig in Form von Tochtergeschwülsten, so genannten Metastasen. Die Verbreitung von Metastasen zu verhindern, das galt in der Medizin lange als unerreichbarer Traum. Bislang ist es nur möglich, die Teilung von Krebszellen zu verzögern. Wenn man den Metastatsen auch das Eindringen in die Lymphgefässe und die Blutbahn verwehren kann, dann eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten.

Das Protein, das die Forscher in Malmö gefunden haben, kann dafür der Anfang sein, sagt Tommy Andersson, Professor für experimentelle Pathologie am Universitätskrankenhaus MAS Malmö.

“Wir haben ein kleines Fragment dieses Proteins gefunden, das, wenn man es einem Tier zuführt, die Tumor-Verbreitung um bis zu siebzig Prozent eindämmen kann“, berichtet der Forscher. Neben den Tierversuchen hat man inzwischen zahlreiche Daten von Krebspatienten ausgewertet. Eindeutig scheint demnach der Zusammenhang: Geringe Dosen des speziellen Proteins führen zu einer rascheren Krebsverbreitung, während hohe Dosen sie stoppen. Also lautet die Losung: Auf Grundlage des Proteins ein Medikament zu entwickeln, das Krebspatienten verabreicht werden kann.

“Angenommen, man bekommt die Diagnose Brustkrebs, kann aber noch nicht am selben Tag operiert werden“, sagt Tommy Andersson. „In diesem Fall könnte man stattdessen das Medikament verabreichen und entsprechende Krebsaktivitäten stoppen. Das gleiche gilt für die Zeit nach der Operation, wo ja häufig die Gefahr einer Wiederkehr der Krankheit in Form von Metastasen besteht.”

Wenn die Forschung weiter nach Plan verläuft, dann kann ein entsprechendes Medikament in zehn Jahren auf dem Markt sein. 

Der Bekämpfung von Brustkrebs galt auch die so genannte Rosa-Band-Kampagne, die in Schweden in diesem Jahr zum vierten Mal stattfand. Um Hilfe für Betroffene geht es dabei ebenso wie um Aufklärung rund um die Krankheit und um Unterstützung der Forschung. Am Dienstag Abend geht die diesjährige Kampagne mit einer grossen Fernseh-Gala zu Ende. Die Zuschauer haben Gelegenheit, Geld zu spenden – mit Spannung wird schon erwartet, ob die stolzen Beträge aus dem vergangenen Jahr dabei noch überboten werden.

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