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Krisengipfel zum Klimawandel

Publicerat onsdag 1 november 2006 kl 14.17

Schwedens Regierung ruft zum Krisengipfel: Im kommenden Sommer will Umweltminister Andreas Carlgren Amtskollegen aus der ganzen Welt nach Stockholm zu einem Treffen in Sachen Klimawandel einladen. Ein Thema, das auch in Schweden immer mehr Anlass zur Sorge gibt.  

Das Wort Überschwemmung wird man wohl auch hier zu Lande bald häufiger benutzen müssen. Die grossen schwedischen Seen, wie zum Beispiel der Mälaren und der Vänern werden in den nächsten Jahren öfter und heftiger über die Ufer treten.

Der Bezirk Värmland beispielsweise ist für Besucher ob seiner malerischen Natur seit jeher eine Augenweide. Doch bei den Einwohnern ist die Freude inzwischen nicht mehr ungeteilt. So sorgt man sich in Vänersborg über mögliche Überschwemmungen, berichtet Kommunalrat Åke Pettersson:
“Grosse Teile der Stadt sind zwar einerseits fantastisch, andererseits aber völlig falsch gelegen – am Strand des Mälaren und am Klarälven. Das ist ein grosses gesellschaftliches Problem. Hier geht’s unter anderem um Häfen, um Eisenbahnlinien, um Europastrassen. Diese Infrastruktur muss geschützt werden, auch mit Hilfe des Staates“, sagt Pettersson.

Ausser Rand und Band geratene Seen und Flüsse sind nur ein Aspekt der grossen, an diesem Mittwoch veröffentlichten Untersuchung zu den voraussichtlichen Folgen des Klimawandels. Diese Folgen, das zeigt die Untersuchung mit aller Deutlichkeit, werden für Schweden konkret und heftig sein. Wärmere Sommer gehören ebenso dazu wie orkanartige Herbststürme und stärkere Niederschläge.
Handeln ist also angezeigt – und zwar systematisch und im Zusammenspiel mit dem Rest der Welt. Deshalb ruft die Regierung in Stockholm nun also zum Treffen an den Runden Tisch, sagt Umweltminister Andreas Carlgren:

„Gemeinsam mit der Regierung lade ich an die zwanzig bis dreissig Umweltminister im nächsten Jahr zu einem informellen Treffen in Schweden ein. Wir hoffen auf eine breite Teilnahme aus verschiedenen Ländern: aus Entwicklungsländern mit rasch wachsender Wirtschaft ebenso wie aus verschiedenen Ländern der Europäischen Union. Wir werden Klimafragen diskutieren und versuchen, kotroverse Fragen zu lösen.“

Rasch wachsende Wirtschaftsmächte wie Indien, China und Brasilien werden in einigen Jahren für den grössten Schadstoffausstoss stehen. Diese Länder für die gemeinsame Arbeit zu gewinnen, werde eine der Hauptaufgaben sein, sagt Andreas Carlgren. Und wie stehts um die Vereinigten Staaten? Sie gelten ja seit Jahren als einer der grössten und uneinsichtigsten Umweltsünder. Hier gegenzusteuern, wird laut Carlgren vor allem eines erfordern: beachtliches diplomatisches Geschick.

Anne Rentzsch

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