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Verspäteter Start ins All?

Publicerat tisdag 7 november 2006 kl 13.48
Wartet auf den Start: Christer Fuglesang

Nach jahrelangem Warten ist es wohl bald soweit: Christer Fuglesang könnte Anfang Dezember der erste Schwede im Weltraum werden. Zurzeit aber machen den Technikern der NASA Probleme mit der Raumfähre Discovery zu schaffen. Sollten diese nicht bald behoben sein, müsste Fuglesang abermals seinen Weltraumflug verschieben. Doch das dürfte für den Schweden kein Problem sein. Schliesslich wartet er schon seit nunmehr 14 Jahren auf seinen Flug ins All.

In seiner – voraussichtlich – letzten Pressekonferenz vor dem Abflug gab sich Christer Fuglesang verhalten optimistisch, dass sich in den kommenden Wochen sein Jugendtraum noch erfüllen wird:

„Es hängt nun davon ab, wie weit der Start hinausgeschoben wird. Wenn das kleine technische Problem nicht bis Dezember gelöst ist, müssen wir eben im Januar fliegen. Aber das ist für uns nicht allzu schlimm. Schade ist es nur für unsere Freunde und Verwandten, die eigens für den Start Anfang Dezember nach Houston anreisen. Die werden wohl kaum noch mal im Januar wiederkommen.“

Noch einmal verschoben 

Ein Computerfehler droht nun, Fuglesangs 14 Jahre langes geduldiges Warten noch einmal zu verlängern. Weil der Bordcomputer der Raumfähre Discovery Probleme bei der Jahresumstellung von Dezember auf Januar hat, wird die US-Raumfahrtbehörde NASA den Start womöglich auf Januar verschieben. Und selbst dann ist noch nicht sicher, ob Fuglesang sich wirklich in die Geschichtsbücher als erster Schwede im All eintragen kann.

Dabei fing das Abenteuer Weltraum für den heute 49jährigen Diplomingenieur viel versprechend an. 1992 wurde Fuglesang in harter Konkurrenz mit fünf anderen Europäern für den Astronautenlehrgang der Raumfahrtbehörde ESA ausgewählt. Es folgten jahrelange Trainingseinheiten – immer mit der Aussicht auf einen späteren Flug ins All. An Bord der Discovey soll Christer Fuglesang nun am Ausbau der internationalen Raumstation ISS mitwirken. Doch der Schwede hat noch andere Pläne:

„Vielleicht ergibt sich die Gelegenheit, mit ein paar Leuten zu telefonieren. Ausserdem gibt es da oben ja E-Mail. Ich würde gerne über meine Erlebnisse schreiben, wenn die Zeit dafür ausreicht.“

Warten auf den grossen Tag 

Einstweilen aber wartet Christer Fuglesang weiter auf seinen grossen Tag, den 07. Dezember oder eben auch später. Getreu dem schwedischen Sprichwort: Wer auf etwas Gutes wartet, der wartet nie zu lange:

„Es wird in jedem Fall ein berauschendes Gefühl sein, Schwerelosigkeit zu spüren und die Erde unter mir vorbeiziehen zu sehen.“

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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