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Gleichberechtigung: ungenügend

Publicerat torsdag 16 november 2006 kl 13.42

In Sachen Gleichberechtigung gilt Schweden weltweit als die Nummer Eins. Doch bis zu wirklich gleichen Rechten für Männer und Frauen ist es auch hier zu Lande noch ein weiter Weg. Das zeigt nicht zuletzt der Bericht, den der Gleichstellungs-Ombudsman jetzt zur Situation in Schwedens Unternehmen vorgelegt hat.

Die Zahlen sind ernüchternd. Von den insgesamt 400 bislang untersuchten Firmen haben ganze vierzehn eine ausreichende Policy für die Gleichberechtigung ihrer Mitarbeiter. Märit Röger, Chefin der Untersuchungsabteilung beim Gleichstellungs-Ombudsman, ist enttäuscht:

“Ein sehr schlechtes Ergebnis! Schliesslich müssen alle Firmen seit 1994 Gleichstellungs-Pläne haben, und im Jahr 2001 ist dieses Gesetz noch einmal verschärft worden. Es war also genug Zeit, sich der Probleme anzunehmen. Das Gesetz verlangt eine jährliche Aufstellung der Löhne und Gehälter. Es ist bedauerlich, dass nur eine Handvoll Firmen diese Liste an uns geschickt haben und dass so wenige den Anforderungen genügen, die man an ein gleichberechtigtes Unternehmen stellen muss.“

Insgesamt will der Gleichberechtigungs-Ombudsman 1200 wahllos ausgesuchte Firmen untersuchen. Dreissig Prozent dieser Unternehmen haben schon um Aufschub ersucht. Im Klartext: Obgleich die Erstellung eines jährlichen Gleichstellungs-Planes seit mehr als einem Jahrzehnt gesetzlich Pflicht ist, haben sich diese Firmen nicht rechtzeitig zu einem solchen Plan durchringen können. Zu den Säumigen gehören der Energieriese Vattenfall, die PKW-Sparte von Volvo und auch der Schwedische Rundfunk. Von den bisher untersuchten Unternehmen erhielt ein Grossteil die Note „Ungenügend“, darunter der Möbelkonzern IKEA sowie Behörden wie das Staatliche Amt für Einwanderung. Fernando Alvarez, Personalchef beim Einwanderungsamt, verteidigt sich:

“Wir hatten noch keine Zeit für Gleichstellungspläne, aber wir arbeiten daran. Eine Gruppe mit Repräsentanten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern arbeitet mit diesen Fragen. Wir sind diesmal sehr spät mit der Aufstellung der Löhne fertig geworden, daher die Verzögerung“, sagt er. Für Märit Röger beim Gleichstellungs-Ombudsman ist das keine befriedigende Erklärung. Ihr mag nicht recht einleuchten, warum es so schwer sein soll, die Löhne von Männern und Frauen zu vergleichen.

“Dazu gibt es eine Menge Material - in gedruckter Form wie auch auf unserer Homepage“, meint sie. „Wenn man selbst eine klare Vorstellung davon hat, warum man Löhne so oder so bemisst, dann sollte man dies auch erklären können.“

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