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Ausbau der Windkraft schreitet voran

Publicerat fredag 17 november 2006 kl 14.56
Bald ein gewohntes Bild?

Bislang steht die Windkraft noch für bescheidene 0,7 Prozent der Energieproduktion in Schweden. Doch das soll sich ändern: In zehn Jahren wird die Zahl nach Einschätzung der Branchen-Organisationen zehnmal so hoch sein. Für die nächste Zukunft ist bereits der Bau von neun grösseren Windkraft-Parks bewilligt worden.

Die hohen Energiepreise treiben auch in Schweden den Politikern in diesen Tagen tiefe Grübelfalten in die Stirn. Wie können wir in Zukunft günstige Preise für Industrie und Privatverbraucher schaffen und gleichzeitig die Umwelt schonen, das fragt sich etwa die neue Wirtschaftsministerin von der Zentrumspartei, Maud Olofsson, und forciert den Ausbau der Windkraft. Doch nicht nur die Umweltfreundlichkeit ist für Olofsson dabei ein Plus. Die Entwicklung dieser Technik habe auch noch einen angenehmen Nebeneffekt, sagt sie:

„Wenn wir uns Schwedens Rolle in der EU und in der Welt angucken, dann müssen wir hier hohe Ansprüche haben. Dann haben wir nämlich auch grosse Möglichkeiten, die Windkraft zu exportieren. Es geht ja nicht nur um unsere Energieversorgung, sondern um eine Frage, die die ganze Welt betrifft. Wie das gehen könnte, können wir uns am Beispiel Dänemarks ansehen. Unsere Nachbarn haben konsequent auf Windkraft gesetzt und heute sind sie führend in der Welt bei dieser Technik. Wir waren früher auch mal so gut wie Dänemark, doch dann haben wir anderes gebaut als Windkraftwerke.“ 

In Markbygden, eine Autostunde von Piteå im Norden des Landes gelegen, stossen die Worte der Wirtschaftsministerin auf offene Ohren. Hier sind findige Unternehmer bereits am Werk, um die Landschaft mit ihren Energie-Kraftwerken zu bestücken. Geplant sind bis zu 500 Windkrafträder – damit könnte die geplante Anlage zur grössten in Europa heranwachsen. Mikael Kyrk, Projektleiter des beteiligten Unternehmens Svevind gibt sich optimistisch:

„Wir haben viel Wind hier, vom Umweltstandpunkt spricht nichts gegen die Anlage, ausserdem führen hier bereits Stromleitungen entlang. Auch die Landschaft können wir nicht sonderlich schädigen“, meint Kyrk. Doch es gibt auch kritische Stimmen. Henry Björk ist Vorsitzender der Interessensgemeinschaft Koler, eines Dorfes das unweit der geplanten Anlage liegt. Er fürchtet Einschnitte für die Natur durch den Windpark:

„Wie wird es mit dem Tierleben weitergehen, wie wird sich die Lage für Menschen verändern, die ihre Freizeit in der Natur verbringen. Das Gebiet, auf dem wir uns bewegen können, wird immer kleiner. Zu uns kommen viele Touristen aus ganz Europa, um die Schönheit der Natur zu geniessen, das ist ja auch ein wirtschaftliches Plus, so Henry Björk.

In der Gemeinde Piteå sind derzeit drei Windkraftparks in der Planung. Für viele bedeutet die neue Technik Hoffnung auf Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region, allen voran die Politik. Kommunalrat Peter Roslund zählt die Möglichkeiten auf, die mit so einem neuen Energiepark verbunden sind:

„Das schafft viele Arbeitsplätze, vor allem in der Zeit des Aufbaus. Es gibt viele positive Aspekte, unter anderem, dass wir auf erneuerbare Energie umstellen.“ 

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