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MAN/Scania

Gewerkschaft wird aktiv

Publicerat onsdag 22 november 2006 kl 15.04

Aus zwei mach eins: Seit Monaten schon sorgt die eventuelle Übernahme des LKW-Herstellers Scania durch den deutschen Konkurrenten MAN für Schlagzeilen. Nun planen die Gewerkschafter beider Unternehmen ein Treffen. Diskutiert werden soll die Frage, wie man möglichen Sparmassnahmen nach einer Fusion begegnen kann.

Bislang haben die Schweden sämtliche Gebote von MAN zurückgewiesen. Das jüngste Angebot aus der vergangenen Woche kommentierte Scania überhaupt nicht mehr. Seitens der Unternehmensleitung herrscht also erst einmal Funkstille gegenüber den Deutschen, deren Begehrlichkeiten man als Versuch der feindlichen Übernahme sieht.

Mit Scanias Rückzug ins Schweigen sind die Pläne der Konkurrenz freilich nicht aus der Welt. Sozusagen in weiser Voraussicht haben die Gewerkschafter bei Scania nun die Initiative für ein Treffen mit ihren deutschen Kollegen ergriffen. Die Begegnung soll nach Informationen des Schwedischen Rundfunks in Kürze stattfinden. Ausgangspunkt dabei ist die Erfahrung, dass Unternehmensfusionen für die Beschäftigten allzu oft im Prinzip des „Teile und herrsche“ münden.

Von Synergieeffekten spricht man beim Management. Diese Einsparungen durch ein Zusammengehen sollen laut MAN jährlich bei beachtlichen 450 Millionen Euro liegen. Unklar bleibt bislang, im welchen Bereichen genau gespart werden soll. Auch die Nachfrage bei der MAN-Unternehmensleitung hat da für die schwedischen Gewerkschafter keine befriedigende Antwort erbracht.

Sparmöglichkeiten
Nun also wollen die Gewerkschafter beider Seiten versuchen, selbst schon entsprechende Sparbereiche auszumachen. Ein weiterer Punkt der geplanten Gespräche: die Frage, wie MAN einerseits nach eigener Aussage die Synergien bis zum Jahr 2009 unter Dach und Fach haben und andererseits Teilen der deutschen Belegschaft die Anstellung bis 2012 garantieren will – im Gegenzug zu einer längeren Arbeitswoche.

Insgesamt lehnen die Gewerkschafter bei Scania ein Zusammengehen beider Unternehmen weiterhin ab. Gleichwohl sieht man auch ein paar Vorteile einer solchen Zukunftsvision. Wie diese zum Nutzen beider Teile ausgebaut werden sollen, auch dies will man bei dem bevorstehenden Treffen besprechen. Wo und wann genau es stattfinden soll, darüber bewahrt man bei Scania vorerst noch Stillschweigen.

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