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Ausverkauf von Tafelsilber beginnt

Publicerat torsdag 30 november 2006 kl 13.07

Die neue bürgerliche Regierung geht ans Tafelsilber: Das Kabinett unter Fredrik Reinfeldt bereitet den Verkauf einer grossen Anzahl staatlicher Unternehmen vor. In den kommenden drei Jahren sollen Firmen oder Firmenanteile im stattlichen Wert von insgesamt 16 Milliarden Euro veräussert werden.

Dass ihr die staatseigenen Unternehmen ein Dorn im Auge sind, daran hatte die bürgerliche Allianz schon im Wahlkampf keinen Zweifel gelassen. Nun also stehen sie in Kürze zum Verkauf, Staatsriesen wie die Nordea- Bank, die Telekom-Gesellschaft Telia und der Alkoholimporteur Vin & Sprit. Doch zu den Einzelheiten hält sich der Regierungschef noch bedeckt – welche Unternehmen als erste zu Gebot stehen, dazu möchte Reinfeldt momentan noch nichts sagen.

“Wenn ich das täte, wäre es ein arges Vergehen. Zunächst einmal werden wir die Voraussetzungen ganz genau prüfen und eine Gruppe von Firmen vorschlagen. Dann muss analysiert werden, wie die Marktlage aussieht und welche konkreten Voraussetzungen jedes einzelne Unternehmen hat. Ganz so weit sind wir noch nicht“, so Reinfeldt. Ebenso wenig mag er bisher zu der Gruppe jener Staatsfirmen sagen, die ganz hinten auf der Verkaufsliste stehen:

“Dies ist ein Teil der Untersuchung, die Wirtschaftsministerin Maud Olofsson derzeit durchführt. Mit grösster Wahrscheinlichkeit werden wir dabei zu dem Schluss kommen, dass einige Firmen überhaupt nicht verkauft werden – weil sie als Kaufobjekt uninteressant oder anderweitig ungeeignet sind.“

Bei allen bisherigen Unklarheiten ist aber eines schon sicher: Was die potenziellen Käufer anbelangt, wird es seitens der Regierung keine Restriktionen geben. Auch ausländische Firmen haben schon Interesse angemeldet; so liebäugelt die deutsche Dekra mit dem schwedischen TÜV.

Möglicherweise muss sich also nicht allein der Staat, sonder das Land Schweden bald von so manchen traditionellen Kleinoden trennen. Doch in derlei Verzicht ist die Nation ja geübt. Schon jetzt sind einstige schwedische Markenzeichen wie die PKWs von Volvo oder das Wasa-Knäckebrot eben nicht mehr schwedisch. Und auch der Stureplan, heissester Treffpunkt für die Schickeria Stockholms, hat seit kurzem einen stark orientalischen Touch. Ein Grossteil der dortigen Immobilien gehört jetzt nämlich einem Scheich in Dubai.

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