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Fuglesang erster Schwede im Weltall

Publicerat måndag 11 december 2006 kl 14.11
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Egal on Schwede oder Norweger - Hauptsache im Weltall
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Alles in Ordnung

Es bedurfte mehrere Anläufe, aber am Sonntag hat es endlich geklappt. Schweden feiert mit Christer Fuglesang seinen ersten Menschen im Weltall. Der Start der Raumfähre Discovery, die Fuglesang und sechs weitere Astronauten, zur Weltraumstation ISS bringen soll, ist geglückt, und Schweden ist ganz aus dem Häuschen.

Um 4 Uhr mitteleuropäischer Zeit  am Sonntagmorgen wurden schwedische Weltraumträume wahr. Mit einem Bilderbuchstart hebt die Weltraumfähre Discovery in Cape Canaveral ab. Sara Stenholm, die Korrespondentin des schwedischen Rundfunks, ist deutlich gerührt.

„Ein phantastisches, unglaubliches Bild“, rapportiert Stenholm in die schwedischen Stuben. Christer Fuglesang, der 49jährige Partikelphysiker aus Stockholm und Vater dreier Kinder ist auf dem Weg ins Weltall. Und es war ein weiter Weg für Fuglesang. Seine Astronautenkarriere begann 1992 in Köln, als er als Kandidat der Europäischen Raumfahrtagentur ESA eine Astronautengrundausbildung absolvierte.

Weitere Ausbildungen folgten in den USA und in Russland. Auf seinen ersten Weltraumflug hat Fuglesang bis zum 10. Dezember 2006 warten müssen. Ein historisches Datum für Schweden, das seinen ersten Astronauten feiert. So fühlt auch Fuglesangs Schwester Agneta: „Ein unglaubliches Erlebnis. Ich habe zwei Kinder geboren und jetzt habe ich einen Bruder im Weltall“, meint Fuglesangs Schwester Agneta und auch Vater Steinar ist begeistert.

Norweger oder Schwede?

„Ich verstehe nicht, warum mich niemand gefragt hat mitzufliegen“, meint Papa Steinar scherzhaft. Er war auch Anlass über Spekulationen, ob jetzt ein Schwede oder ein Norweger im Weltall ist. Vater Steinar ist in Norwegen geboren, erhielt aber noch vor Christers Geburt die schwedische Staatsbürgerschaft. Für Schweden also alles im grünen Bereich.

Sohn Christer aber hielt stolz ein Schild mit „Heja Sverige und Heja Norge“ in die Kamera. Aber auf den Partikelphysiker warten auch noch schwierigere Aufgaben. Nach der Ankunft bei der internationalen Weltraumstation ISS, soll Fuglesang zwei Weltraumspaziergänge durchführen und dabei unter anderem das Andocksystem warten. Eine spannende Aufgabe für den Schweden.

Die NASA hat inzwischen auch Entwarnung gegeben, was den für den Wiedereintritt in die Atmosphäre so wichtigen Hitzeschild der Discovery betrifft. Zunächst war gemeldet worden, dass sich Teile beim Start gelöst hätten. Jetzt teilt die NASA mit, dass der Hitzeschild nicht beschädigt wurde.

Vor dem Rückflug wird die Discovery den Deutschen Thomas Reiter an Bord nehmen, der seit einem halben Jahr in der Weltraumstation ist. Am 21. Dezember soll die Discovery dann glücklich wieder auf der Erde landen.

In Schweden sind die Erwartungen hoch, dass sich das Land künftig noch stärker im Weltraum engagiert. Mit Esrange im Norden des Landes verfügt das Land über ein Forschungszentrum. Jetzt hofft die Regierung auf einen „Fuglesang-Effekt“. Das Vorbild des ersten schwedischen Astronauten, soll mehr Jugendliche dazu animieren, Naturwissenschaften zu studieren, damit die Forschung noch weiter vorankommt.

Dieter Weiand

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