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Mehr Jobs für Langzeitarbeitslose

Publicerat onsdag 13 december 2006 kl 15.29

Die bürgerliche Regierung macht ernst. Heute hat das Kabinett die im Wahlkampf angekündigten Arbeitsmarkt Reformen abgenickt. Schon im Januar sollen die ersten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Kraft treten. Ny Start Jobb heißt das Heilmittel der Regierung gegen Langzeitarbeitslosigkeit: Arbeitgeber, die einen Langzeitarbeitslosen einstellen, werden vom Arbeitgeberanteil an der Arbeitslosenversicherung befreit. Und zwar für den gleichen Zeitraum, wie der neue Mitarbeit zuvor ohne Job war.

Die Bürgerliche Regierung verspricht sich langfristig aus der Einführung der so genannten Ny Start Jobben eine Menge. „Wir rechnen mit ungefähr 10 000 neuen Jobs,“ sagt Arbeitsmarktminister Sven-Otto Littorin.

Um einen Ny Start Jobb zu bekommen, muss man mindestens ein Jahr Arbeitslos gewesen sein. Für Jobanfänger bis 24 Jahre ist eine sechsmonatige Erwerbslosigkeit die Eintrittskarte für das Jobprogramm.

Zurück ins Arbeitsleben

„Wir hoffen, dass es für Langzeitarbeitslose damit in Zukunft leichter wird, wieder zurück in den Arbeitsmarkt zu finden,“ betont Littorin.

Von den neuen Jobs sollen künftig auch Langzeitkrankgeschriebene, Frührentner  und Sozialhilfeempfänger profitieren können, die mindest ein Jahr lang staatliche Mittel in Anspruch genommen haben. Aber auch Flüchtlinge, die sich seit mindesten drei Jahren in Schweden aufhalten, gehören zur Zielgruppe der Ny Start Jobbs.

Allerdings geschieht die Einführung der neuen Jobs auf Kosten bereits bestehender Arbeitsmarktprogramme. So soll ein Teil der staatlich finanzierten Praktikumsplätze abgeschafft werden. Außerdem landeten auf Littorins Kürzungsliste international gelobte Modelle wie das Sabbath-Jahr und die so genannten Plusjobbs. Letztere sollen Langzeitarbeitslosen durch vergütete gemeinnützige Tätigkeiten den Schritt zurück ins Arbeitsleben erleichtern.

Das Aus für Sabbath-Jahr und Plusjobb

„Es ist klar, dass wir Programme wie das Sabbath-Jahr oder die Plusjobbs abschaffen müssen”, sagt Arbeitsmarktminister Littorin. ”Denn das sind Maßnahmen, die die Arbeitslosigkeit zwar temporär senken, aber nicht zur Schaffung regulärer Arbeitsverhältnisse mit tariflich geregelten Löhnen und Sozialabgaben beitragen.“

Darüber hinaus hat die bürgerliche Regierung angekündigt, das Arbeitslosengeld für Berufsanfänger durch einen niedrigeren Sozialhilfebetrag zu ersetzen. Eine Maßnahme, die zu mehr Eigeninitiative bei der Jobsuche animieren soll – und die stark an die in Deutschland durchgeführten Hartz VI-Reformen erinnert.

Birgit Ulrich

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