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Dritter Raumspaziergang Fuglesangs erfolgreich

Publicerat tisdag 19 december 2006 kl 14.11
Sonnensegel nach fünfeinhalb Stunden eingeklappt

Christer Fuglesangs erfolgreiche Raumfahrtmission geht weiter. In der Nacht zum Dienstag gelang es Schwedens erstem Astronauten, gemeinsam mit einem US-Kollegen ein defektes Sonnensegel der Internationalen Raumstation ISS einzuklappen – gewissermaßen per Hand. Damit steht der pünktlichen Rückkehr Fuglesangs nun (fast) nichts mehr im Wege. Und der Jubelfeier in seiner schwedischen Heimat auch nichts.

Eigentlich war es eine Lappalie, doch ein neuerliches Misslingen hätte den planmäßigen Verlauf der gesamten Mission gefährdet. Zum dritten Mal während seines gut zweiwöchigen Aufenthalts im All verließ Christer Fuglesang die Raumstation ISS, um gemeinsam mit seinem Kollegen Robert Curbeam ein veraltetes Sonnensegel einzuklappen. Die automatische Steuerung des Segels hatte versagt, deswegen mussten Fuglesang und Curbeam nun buchstäblich selbst Hand anlegen.

Mit Erfolg. Nach fünfeinhalb Stunden hatten die beiden Astronauten das 35 Meter lange Segel gefaltet. Bei den ersten beiden Außeneinsätzen Fuglesangs waren alle Versuche fehlgeschlagen. Erleichterung deshalb im Kontrollzentrum in Houston nach dem dritten - und erfolgreichen – Versuch der Astronauten.

Zeitplan bis Weihnachten einhalten

Dank der geglückten Aktion kann sich die Raumfähre „Discovery“ am Dienstagabend von der ISS abkoppeln und den Rückflug zur Erde antreten – zwar einen Tag später als ursprünglich geplant, dafür aber immer noch rechtzeitig vor Weihnachten. Vor allem der deutsche Astronaut Thomas Reiter, der sechs Monate auf der Internationalen Raumstation ausgeharrt hatte, will das Weihnachtsfest bei seiner Familie verbringen.

Nicht minder groß ist die Vorfreude in Schweden auf die Rückkehr Christer Fuglesangs. Alle schwedischen Medien berichten ausführlich und mit vor Stolz geschwellter Brust über die bislang erfolgreiche Mission ihres neuen Nationalhelden. Doch damit Fuglesang auch wirklich nach Plan am Freitag auf dem US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida landen kann, muss die Abkoppelung von der ISS reibungslos klappen. Aber daran zweifelt in Schweden kaum jemand.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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