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Zukunftsweisend: Internationale Schule

Publicerat fredag 5 januari 2007 kl 10.29

Was tun, wenn der Vater einen Job hat, bei dem er alle paar Jahre in ein neues Land umziehen muss und ein Kind, das eine kontinuierliche Schulausbildung braucht? Ganz einfach: Eine internationale Schule besuchen, die Standards hat, die ein Weitermachen in verschiedenen Ländern ermöglicht. Diese Lösung wählten die Sulzers aus Stockholm.

Mittagspause in der Tanto International School in Stockholm. Im Essensraum der Stockholmer Privatschule sitzen Kinder der Klassen eins bis sechs und löffeln schwedische Erbsensuppe. „Danke für das Essen” steht auf einem Schild an der Wand - auf mehr als einem Dutzend Sprachen. Denn die Kinder, die hier zur Schule gehen, kommen aus aller Herren Länder, aus Südafrika ebenso wie aus Australien oder Japan. Verständigen können sie sich auf Englisch, das in allen Fächern bis auf den Fremdsprachenunterricht gesprochen wird.

Nils Sulzer, der in die dritte Klasse geht, hat Deutsch als Muttersprache. Am liebsten aber spricht er Englisch, sagt der Siebenjährige, denn das hat viele Vorteile: ”Also ich kann mich bei meinen Freunden besser erkundigen und es ist ja auch die Weltsprache, man kann mit allen sprechen, man kriegt mehr Kontakt.”

Vier internationale Schulen in Stockholm

Vier internationale Privatschulen gibt es in der schwedischen Hauptstadt. Die älteste von ihnen ist die Deutsche Schule, die bereits 1612 gegründet wurde. Damals machten deutsche Handwerker und Kaufleute einen großen Teil der Bevölkerung Stockholms aus. Entsprechend groß war das Interesse der Eltern an einer deutsch geprägten Erziehung.

Heute gehen vor allem Kinder, die vorübergehend in der Stadt leben, auf internationale Schulen. Das war auch bei Nils nicht anders, erzählt seine Mutter Dörte Schmidt-Sulzer über die Gründe für ihre Entscheidung: ”Es hat sicherlich auch ein bisschen mit den schwedischen Schulen zu tun, Frage der Disziplin, da ist internationale Schule wichtig, da wird guten Morgen gesagt, da wird sitzen geblieben. Aber Hauptgrund ist eigene Situation, vorher Afrika gewohnt, wichtig, dass das Kind in andern Ländern weitermachen kann. A, von der Sprache her, und B, vom System.”

Kontinuität in der Schulausbildung

Kontinuität in der Schulausbildung und der Vorteil, dass ihr Sohn neben Deutsch auch Englisch wie ein Muttersprachler spricht, sind das Schulgeld wert, meint Dörte Schmidt-Sulzer. Zudem sei die Ansprache in einer Privatschule persönlicher. Mit 100 Schülern ist die Tanto International School deutlich kleiner als vergleichbare kommunale Einrichtungen in Schweden. Pro Klasse gibt es zudem weniger Schüler.

Ausserdem könne man viel über ganz unterschiedliche Nationalitäten lernen, erzählt Nils - mit perfekter englischer Aussprache: ”It’s quite nice, because you can learn much about different nationalities, because you have so many nationalities in school.”

Agnes Bührig

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