Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/

Handelsverluste durch Krone

Publicerat fredag 5 januari 2007 kl 15.16

Der Euro wird in dieser Woche fünf Jahre alt. Die Währung steigt in ihrem Wert und ihre Bedeutung als Reservewährung wächst international. Doch während andere Länder sich bemühen, zum EU-Zahlungsmittel übergehen zu dürfen, zeigen die Schweden sich weiterhin abgeneigt. Auch wenn die Euro-Freiheit ihren Preis hat…

Schwedische Unternehmen hätten im europäischen Ausland mehr Umsatz und mehr Gewinne einfahren können, wenn Schweden von Anfang an Mitglied der Währungsunion gewesen wäre. Das meint Harry Flam, Professor für internationale Wirtschaft an der Universität Stockholm: „Wenn wir 1999 ‚Ja zum Euro’ gesagt hätten, wäre unser Handel heute ungefähr 10 bis 13 Prozent grösser als er ist. Wir sprechen also von zig Milliarden Euro.“

Flam hat zusammen mit Håkan Nordström vom Zentralamt für Außenhandel die Statistik seit 1999 begutachtet. Der Export in die Euroländer beläuft sich heute auf knapp 40 Prozent und der Import knapp 50 Prozent des Gesamtvolumens.

Größer als erwartet
Flam hält die negativen Auswirkungen von Schwedens „Nein zum Euro“ für größer als die Prognose, die vor zehn Jahren gestellt wurde, zunächst angenommen hatte. Der Wirtschaftsspezialist befürchtet, dass die schwedischen Unternehmen im Handel mit Euroländern an Konkurrenzfähigkeit einbüssen.

„Wenn das schwedische Unternehmen in Kronen bezahlt haben will, muss der ausländische Käufer ja ein Risiko mit einkalkulieren, nämlich, dass der Wechselkurs schwankt. Andersherum hat das schwedische Unternehmen das Risiko, wenn das Geschäft in Euro abgewickelt wird. Aber wenn zwei Unternehmen aus Euroländern Geschäfte machen, besteht dieses Risiko nicht und der Preis der Ware ist niedriger“, erläutert der Ökonomieprofessor die Vor- und Nachteile pädagogisch.

Desinteresse an der EU 
Aber die schwedische Bevölkerung kümmert die Was-wäre-wenn-Kalkulation wenig. Sie hängt weiterhin am Gewohnten und ist nicht mehrheitlich am Euro interessiert. Und auch kaum an der EU selbst. Bei einer Erhebung 2006 standen nur knapp 40 Prozent der EU positiv gegenüber. 37 Prozent wiederum lehnen die Mitgliedschaft Schwedens in der Union ab. Und nahezu jeder vierte Schwede, hat überhaupt keine Ansicht in dieser Frage.

Sybille Neveling

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min Lista".