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VW lehnt MAN-Gebot ab

Publicerat fredag 12 januari 2007 kl 13.44
Scania gegen MAN

Der Übernahmepoker um den schwedischen Lastwagenhersteller Scania nimmt eine neue Wendung. Nachdem MAN mit einer erneuten Erhöhung seines Kaufangebotes aufwartete, hat nun Volkswagen zum wiederholten Male auf die Bremse getreten. Der Haupteigner des Scania-Konzerns hat die Offerte zurückgewiesen. Auf schwedischer Seite wähnt man sich nun in Sicherheit.

Volkswagen hat am Donnerstagabend die neue Offerte des Fahrzeugherstellers MAN an Scania abgelehnt. Für die Konzernleitung von Scania ist damit der Übernahmeversuch seitens des deutschen Lastwagenherstellers gescheitert:

„Das aktuelle Gebot kann unmöglich durchgehen, wenn es vom Hauptaktionär, der mehr als 60 Prozent der Aktienanteilen kontrolliert, abgelehnt wird,“ sagt Peggy Bruzelius, Aufsichtsratsvositzende bei Scania.

Kein Geschäft ohne Investor 

Nur mit der Unterstützung der Kapitalgesellschaft Investor AB hätte VW dem Gebot stattgegeben. Doch das von der Familie Wallenberg kontrollierte Investmentunternehmen findet 51 Euro pro Scania-Aktie immer noch zu gering. Schließlich mahnte die Volkswagen-Leitung die Beteiligten an, sich um eine gleichberechtigte Lösung für die Zusammenführung von MAN und Scania zu bemühen.

Damit richtet sich die VW-Leitung nicht zu letzt an MAN-Chef Håkan Samuelsson und Scania-Boss Leif Östling, die das Milliardengeschäft zu ihrem persönlichen Machtkampf auserkoren haben. Schließlich geht es um die Belegung des Chefpostens nach einer geglückten Fusion. Unter anderem hatte Östling das Vorgehen seines ehemaligen Vorgesetzten mit den Kriegstaktiken der Deutschen im Zweiten Weltkrieg verglichen.

MAN hält an Gebot fest 

Seitens MAN hält man auch nach dem Nein von VW am aktuellen Angebot von 10,3 Milliarden Euro fest. Das teilte der Konzernsprecher Andreas Lampersbach mit. Der Positionswechsel des Großeigners ließ er jedoch unkommentiert.

Unterdessen triumphiert die Scania-Belegschaft. Im Hauptwerk in Södertälje freut sich Werksvereinsvorsitzender Kjell Wallin über das Nein von Volkswagen, warnte aber auch davor, dies als endgültigen Sieg zu betrachten. Er wolle sich erst einmal bei den Kollegen der Metaller-Gewerkschaft in Wolfsburg informieren:

„Ich werde mich mit der IG-Metall in Verbindung setzen. Ich will wissen, was VW zu dem Entschluss bewegt hat und wie es in Zukunft weitergehen wird.“

Ende des Monats läuft das MAN-Übernahmeangebot endgültig ab.

Birgit Ulrich

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