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Weniger Verkehr durch Citymaut

Publicerat tisdag 16 januari 2007 kl 12.58
Berufsverkehr auf Stockholms Zubringstraßen

Weniger Staus, weniger Abgase und ein schnelleres Vorankommen durch die Stockholmer Innenstadte für die Busse der öffentlichen Verkehrsbetriebe – das hatte sich die Stadtregierung von der Stadtmaut erhofft. Und tatsächlich: Während der siebenmonatigen Testphase ist der Autoverkehr innerhalb der Stockholmer City um ein Viertel gesunken. Das behauptet zu mindest eine unabhängige Studie der Königlichen Technischen Hochschule in Stockholm. Mit einer solch positiven Bilanz dürfte einer dauerhaften Einführung eines Mautsystems nun wirklich nichts mehr im Wege stehen.

Die Stockholmer Citymaut war erfolgreicher als bisher angenommen. Das zeigt nun ein Untersuchungsbericht der Königlichen Technischen Hochschule, KTH, in Stockholm. Noch vor der offiziellen Veröffentlichung der ersten umfassenden Mautstudie hat der schwedische Rundfunk einen Blick in das Dokument geworfen.

Die Bilanz ist positiv:  Das angestrebte Ziel, den Stadtverkehr um 10 bis 15 Prozent zu senken, ist weit übertroffen worden. Sogar etwa jeder vierte Autofahrer ließ während der Testphase von Anfang Januar bis Ende Juli das Auto zu Hause stehen.

Weniger Staus durch Umgehungsstraßen

Trotz des guten Ergebnisses, seien jedoch längst nicht alle Kapazitäten ausgeschöpft, meint Karl-Lennart Bång, Professor für Transport und Gesellschaftswirtschaft und Initiator der Studie. Die Umleitung des Stadtverkehrs über die Südtrasse könnte beispielsweise noch verbessert werden.

„Es gab vermehrt Staus an den südlichen Ausfahrten und viele Autofahrer hatten Probleme auf die Schnellstraße Richtung Essingen aufzufahren,” sagt Bång. Deshalb wählten weiterhin viele Autofahrer den Weg durch die Innenstadt.

Insgesamt nahm der Transitverkehr durch die Innstadt zwar ab. Doch auf gewisse Problemzonen, wie etwa dem stark befahrenen Sveavägen, hatte auch die Maut keinen Einfluss. Enttäuschend waren auch die Zahlen im öffentlichen Nahverkehr. Die Nutzung von Bus und Bahn hat zwar zugenommen, jedoch nicht in gleichem Maße wie die Verkehrsdichte zurückging.  Immer noch rätseln die Verfasser der Studie derzeit über den Verbleib von rund 20 000 Autofahrern.

Citymaut kommt spätestens Mitte 2007

Neben den Ergebnissen wagt die wissenschaftliche Untersuchung auch eine Prognose. Durch den Ausbau von Umgehungsstraßen etwa könnte die Verkehrsdichte um weitere 25 Prozent gesenkt werden. Doch bis zum ersten Spatenstich wird es einige Zeit dauern – Grund sind Uneinigkeiten in der Stadtverwaltung.

Beschlossene Sache dagegen ist die Wiedereinführung der City-Maut. Noch in der ersten Hälfte dieses Jahres soll das Verkehrsamt sich um die Umsetzung des Mautvorhabens bemühen. Jetzt fehlt nur noch eine passende Form.  

Birgit Ulrich

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