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Prinz Carl Philip von US-Polizisten festgenommen

Publicerat onsdag 17 januari 2007 kl 14.07

Ein ganz spezieller schwedischer Tourist hatte vorgestern die Aufmerksamkeit der amerikanischen Polizei geweckt. Prinz Carl Philip lief am Flughafen in Miami in die Arme der Grenzbeamten und wurde abgeführt. Sie hatten Ihn für einen Betrüger gehalten.

Der königliche Spross Prinz Carl Philip ist zum ersten Mal mit dem Gesetz aneinandergerückt. Beinahe macht er seinem englischer Kollegen, Krawallprinz Harry, Konkurrenz. Doch im Gegensatz zum britischen Königsnachwuchs hat Prinz Carl Phillip eigentlich gar nichts unrechtes getan. Die Tatsache, dass er ein Prinz ist, genügte den amerikanischen Grenzpolizisten nämlich längst, um ihn vorläufig in Gewahrsam zu nehmen. Denn bei seiner Einreise in die USA stellten die Passkontrolleure fest, dass Carl Phillip ohne gültiges Visum unterwegs war.

Auf den Spuren Carl Linnés

Als Praktikant war Carl Philip mit Fotograf Mattias Klum und Filmemacher Folke Rydén nach Venezuela gereist – im Rahmen eines Dokumentarfilmprojekts über das Leben von Naturforscher Carl von Linné.

In Caracas, kurz vor der geplanten Abreise in die USA, hatte der Prinz entdeckt, dass er seinen Pass in einem Hotel in Ciudad Guyana vergessen hatte. Die Leitung der Herberge versicherte ihm jedoch, das Dokument auf dem schnellsten Weg nach Caracas zu versenden. Doch die Papiere erreichten den Prinzen nicht rechtzeitig zum geplanten Abflugtermin. Das Filmteam reiste ohne Carl Philip ab, der mit einem späteren Flug nachkommen wollte.

Prinz reist alleine

Schließlich begab sich der königliche Spross alleine auf den Weg in die USA. Denn seine Sicherheitsgarde hatte nichts dagegen, die königliche Hoheit allein reisen zu lassen. Denn die USA berge für den Prinzen, so die Sicherheitsbeamten, keine besonderen Gefahren.

Bei der Passkontrolle am Flughafen in Miami stellte sich jedoch heraus, dass der schwedische Prinz über kein gültiges Visum f¨ur die USA verfügte. Prompt nahmen die Grenzbeamten Carl Phillip fest. Denn sie wollten dem 27-Jährigen beim besten Willen nicht glauben, dass er der Sohn des schwedischen Königs sei.

Eine Nacht in der Zelle

Eine Nacht musste der königliche Nachwuchs in einer Zelle mit Drogenschmugglern, illegalen Einwanderern und Terrorverdächtigen zubringen. Am nächsten Tag jedoch ließen sich die Polizisten von seiner wahren Identität überzeugen und setzten den Prinzen auf freien Fuß. Dass er sich so rasch und vor allen Dingen auf eigene Faust aus der Situation manövrieren konnte, meint Folke Rydén, habe Carl Philip gewiss seinem Charme zu verdanken.

Birgit Ulrich

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