Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/

City-Maut kommt wieder

Publicerat tisdag 30 januari 2007 kl 10.26

Vom 01. Juli an wird es in Stockholm wieder eine City-Maut geben. Nach der für viele unerwartet positiv verlaufenen Testphase im vergangenen Jahr hat der Regierungsbeauftragte für Verkehrsfragen nun einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt. Im Wesentlichen soll sich an dem Maut-System weder für die Autofahrer noch für die Betreiber etwas ändern. Dennoch wird abermals ein Testlauf nötig sein, kündigte die Straßenverkehrsbehörde an.

Formell muss der Reichstag dem Vorhaben noch zustimmen. Ernsthaft zweifelt jedoch niemand daran, dass die Maut im Juli wiederkommt. Carl Cederschiöld, Mitglied der Konservativen und Regierungsbeauftragter für Verkehrsfragen, hat den aktuellen Gesetzentwurf zur City-Maut erarbeitet: „Die Gebühren bleiben so, wie sie auch während der Versuchsphase waren. Es gibt keinen Grund, hier Änderungen vorzunehmen. Im Juli gilt die Gebührenpflicht noch nicht, weil die Straßenverkehrsbehörde das technische System noch überprüfen will. Da gibt es noch einige mögliche Fehlerquellen zu beseitigen.“

Fehler im System 

Denn Fehler im System hatte es vor allem zu Beginn des so genannten Stockholmversuchs im Januar 2006 gegeben. Doch falsche Gebührenbescheide blieben insgesamt eher die Ausnahme – einer der Gründe, warum der Zuspruch zur City-Maut am Ende höher ausfiel als erwartet. Während zu Anfang der Widerstand gegen die Stausteuer sowohl in der Innenstadt als auch in den umliegenden Gemeinden groß war, wendete sich das Blatt alsbald. Zwischenzeitlich ging der Verkehr in der Stockholmer City um 25 Prozent zurück – und damit auch die Zahl der Kritiker an dem Projekt.

Mit dem jetzt vorgelegten Entwurf will der Regierungsbeauftragte Carl Cederschiöld vor allem die Bezahlweise für Pkw- und Lkw-Fahrer vereinfachen. So wird die Zahlungsfrist von knapp zwei Wochen auf einen Monat verlängert. Ausserdem sollen Spediteure die Gebühren anteilsmäßig von der Steuer absetzen können: „Es soll so einfach wie möglich sein, sowohl für die Benutzer als auch für die Betreiber des Systems. Je weniger bürokratischen Aufwand wir haben, desto geringer sind die Verwaltungskosten.“

Keine Kosten für ausländische Pkw 

Am geringsten sind die Kosten nach wie vor für alle ausländischen Autofahrer. Sie bleiben von der City-Maut weiterhin verschont. Alle anderen hingegen werden mit Kosten zwischen umgerechnet einem und sechs Euro pro Tag rechnen müssen.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".