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Einstellung zum Klimawandel in Schweden

Publicerat fredag 2 februari 2007 kl 15.35

Dass der Klimabericht der Vereinten Nationen keine guten Aussichten präsentieren würde – damit hatten alle gerechnet. Doch das nun vorhergesagte Ausmaß des Klimawandels sorgt weltweit für Aufsehen. Auch in Schweden fragt man sich: Kann der Mensch die Katastrophe noch verhindern? Und was bedeutet der Klimawandel für das Land?

Der Weltklimareport der Vereinten Nationen spricht eine deutliche Sprache: Die Temperatur an der Erdoberfläche könnte sich bis zum Jahr 2100 um drei Grad erhöhen, das Festlandeis Grönlands völlig abschmelzen. Südschweden würde dann Klimaverhältnisse bekommen, wie wir sie heute in Deutschland haben, viele Bewohner der Westküste müssten sich eine neue Bleibe suchen, denn der ansteigende Meeresspiegel bedroht besonders die Küstenregionen. Auch die Versicherungsbranche müsste dann ihre Tarife überdenken. Das Versicherungsinstitut Folksam untersucht seit acht Jahren, was schwedische Firmen dafür tun, um den Kohlendioxidausstoß zu vermindern. Dieses Jahr hat man gut fünfzig Unternehmen in die Untersuchung einbezogen, sagt Carina Lundberg von Folksam:

„Der Kohlendioxidausstoß nimmt zu und das hat damit zutun, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Schweden gut ist. Die Folgen davon sind offensichtlich. Die starken Niederschläge im Herbst haben sich deutlich ausgewirkt auf die Kosten unserer Kunden.“

Der britische Verband der Versicherer hat ausgerechnet, dass die ungewollte Erderwärmung in den letzten 30 Jahren zu einer Verfünffachung der Ausgaben für Schäden durch Unwetter geführt hat. In Schweden bekamen dies die Waldbauern Anfang 2005 am eigenen Leibe zu spüren. Über Südschweden zog der Sturm Gudrun hinweg, 80 Millionen Kubikmeter Nutzholz fielen ihm zum Opfer. Das Bewusstsein, auch in seinem kleinen Umfeld etwas gegen die Welterwärmung zu tun, müsste sich eigentlich langsam entwickeln. Und manche Unternehmen sind in diesem Bereich bereits tätig geworden, weiß Carina Lundberg:

„Ericsson ist das beste Unternehmen, wenn es darum geht, strukturiert zu arbeiten – von den obersten Bossen bis zum kleinsten Mitarbeiter im Empfang. Bei den Reedereien schreitet die Entwicklung am langsamsten voran.“

Dabei gibt es viele Möglichkeiten, seinen Beitrag zu leisten. Das reicht von der Umstellung der Zentralheizung von Öl auf Biokraftstoffe über Subventionen für Monatskarten für den öffentlichen Personen-Nahverkehr bis zur Einrichtung von Videokonferenzen, die Flugreisen überflüssig machen. Ericsson etwa verzeichnet durch derartige Regeln für externe Kundengespräche und Konferenzen, dass die Anzahl der Flüge seiner Mitarbeiter um ein Drittel abgenommen hat. Ein Beispiel, dass Schule machen sollte.

Agnes Bührig

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