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Neue Untersuchungen zu Forsmark

Publicerat onsdag 7 februari 2007 kl 16.57
Im Blickpunkt: Forsmark

Das Kernkraftwerk Forsmark gerät mehr und mehr in die Negativ-Schlagzeilen. Seit dem Störfall vom vergangenen Sommer häufen sich Meldungen von technischen Mängeln und von Schlamperei. Allein bekommt die Führungsmannschaft von Forsmark die Probleme offenkundig nicht in den Griff. Nun will die staatliche Kernkraftinspektion SKI Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde in das skandalumwitterte Kraftwerk schicken.

Die Frage, wie ernst der Störfall im Juli 2006 wirklich war, scheidet weiterhin die Geister. Von einem knappen Vorbeischrammen an der Katastrophe war vereinzelt die Rede; das Gros der Fachleute weist das aber als Übertreibung zurück. Eines zumindest scheint klar: Um die Sicherheit in dem Kernkraftwerk ist es nicht zum Besten bestellt. Dass nun IAEA-Inspektoren in Forsmark nach dem Rechten sehen sollen, ist wohl kaum als übergroβer Vertrauensbeweis für die Chefetage des Kraftwerks zu werten. Informationschef Claes Inge Andersson betont gleichwohl, man habe gegen einen solchen Besuch nichts einzuwenden:

„Wir stehen dem positiv gegenüber. Internationale Erfahrungen können nie schaden“, sagt Andersson. Bei der staatlichen Kernkraftinspektion SKI verbindet man mit einer Inspektion durch die Internationale Atomenergiebehörde vor allem die Hoffnung auf mehr Transparenz als bei den bisherigen hauseigenen Untersuchungen.

“Es ist lange her, dass die IAEA die Sicherheit von Reaktoren inspiziert hat“, sagt SKI-Experte Anders Jörle, „ aber ich halte das für eine gute Idee. Nicht zuletzt, weil die Ergebnisse dieser Untersuchungen der Öffentlichkeit besser zugänglich sind.“

Im Falle Forsmark scheint dies angezeigt. Am Dienstag erst war ruchbar geworden: Eine Reihe von Mängeln, die zu dem Störfall im letzten Sommer führten, hatte das brancheneigene schwedische Kontrollorgan WANO schon in einem Bericht im Jahr 2004 angemerkt. Wie ein neuerlicher Bericht jetzt zeigte, sind von diesen Mängeln aber bisher längst nicht alle behoben worden.

“Im Laufe des Jahres 2007 wollen wir aber die hauptsächlichen Mängel endgültig abgestellt haben haben“, versichert nun Forsmark-Informationschef Claes Inge Andersson. Vertrauen ist gut, Kontrolle scheint besser. Seit vergangener Woche ist das Kernkraftwerk nun auch ein Fall für die Staatsanwaltschaft: zu dem Störfall vom Juli wurde jetzt eine Voruntersuchung eingeleitet. Zwei der vier Reaktoren bleiben unterdessen weiterhin abgeschaltet.

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