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Anja Pärson holt dritten Titel

Publicerat måndag 12 februari 2007 kl 08.33

Die alpinen Ski—Weltmeisterschaften im nordschwedischen Åre sind auf dem besten Weg ihren Namen in Anja-Pärson-Festspiele zu ändern. Die 26jährige aus Tärnaby holte beim dritten Start den dritten Titel und ist auf dem Weg Ingemar Stenmark als Ski-Legende in den Schatten zu stellen. Und auch bei den Herren gab es Erfolge. Zum ersten Mal überhaupt kam ein Schwede bei einer WM-Abfahrt aufs Siegertreppchen.

Es ist fast so wie früher – als in den Siebziger und Achtziger Jahren Ingemar Stenmark an den Start ging, stand Schweden still. Jetzt zieht eine andere Bewohnerin des Dorfes Tärnaby die Schweden und den Rest der Welt in ihren Bann. Anja Pärson gewinnt die WM-Rennen von Åre nach Lust und Laune und mit einer Souveränität, die der Konkurrenz den Angstschweiß auf die Stirn treibt.

Am Sonntag holte sie in der Abfahrt nach Kombination und Super-G den dritten Titel. Selbst war sie gar nicht so zufrieden, wie sie nach dem Lauf erzählt: „Das war einer der schlechtesten Läufe, die ich hier in Åre gemacht habe. Viele Rutscher und kleine Fehler. Ich konnte aber die Geschwindigkeit halten – auch wenn ich an einer Schlüsselstelle am Tor spät dran war. Aber ich hab dann alles riskiert. Der Sprung war gut und die Linie stimmte auch.“

Weltmeisterin in allen Disziplinen

Auch wenn die Beschreibung eher skeptisch klingt, so war der Sieg umso überzeugender und eigentlich ungefährdet. Damit ist Pärson die erste Athletin überhaupt, die in allen fünf alpinen Disziplinen einen Weltmeistertitel gewonnen hat.

Und ein weiterer Schwede hat Sportgeschichte geschrieben: Patrik Järbyn holte in der Herren-Abfahrt den dritten Platz. Er ist damit der erste Schwede überhaupt, der in dieser Disziplin bei einer WM aufs Siegertreppchen kommt. Järbyn war von seiner Leistung selbst überrascht: „Das ist das Größte. Ich hab so viel durchmachen müssen. Bin aus der Nationalmannschaft ausgeschieden und wieder rein gekommen. Habe allein trainieren müssen. Und dann noch die schlechten Verhältnisse heute mit der schlechten Sicht. Das ist einfach das Größte, was ich bisher erreicht habe.“

Järbyn deutet an, dass er vom schwedischen Skiverband häufig im Stich gelassen wurde. Zu dieser WM im eigenen Land wollten die Funktionäre den mittlerweile 36jährigen gar nicht erst melden. Doch Järbyn hat sich durchgeboxt. Der Sieger der Abfahrt, der Norweger Aksel Lund Svindal, sagte, dass sich der Verband bei Järbyn entschuldigen müsse.

Derweil fiebern die Schweden dem nächsten Lauf von Anja Pärson entgegen. Denn auch in den anstehenden Slalom- und Riesenslalomwettbewerben, gehört sie zu den Favoriten. Dann wird Schweden wieder für einige Augenblicke still stehen.

Dieter Weiand

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