Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/

Materialmangel bei "Schneller Eingreiftruppe"

Publicerat måndag 21 maj 2007 kl 11.18

In rund einem halben Jahr soll Schwedens „Schnelle Eingreiftruppe“ einsatzbereit sein. Gemeinsam mit anderen europäischen Verbänden werden schwedische Soldaten dann in kürzester Zeit bei militärischen Krisen auf der ganzen Welt eingesetzt. Doch bislang fehlt es der schwedischen Eingreiftruppe vielfach an der entsprechenden Ausrüstung. Generell sei die Einsatzfähigkeit der Truppe aber nicht in Gefahr, beruhigen ranghohe Militärs.

Derzeit trainieren die insgesamt 2.400 Männer und Frauen der „Nordic Battlegroup“ auf schwedischem Boden unter schwersten Bedingungen. Nicht nur werden höchstgefährliche kriegerische Einsätze simuliert; auch muss die Truppe dabei Ausrüstung anwenden, die zum Teil stark veraltet ist.

Für die Soldaten, die aus Sicherheitsgründen anonym bleiben, ist der Materialmangel mitunter eine ziemliche Belastung: „Wir können einfach nicht richtig üben. Wir hätten die entsprechende Ausrüstung von Anfang an haben müssen.“

Sein Kamerad sieht den Materialmangel bei Schwedens „Schneller Eingreiftruppe“ etwas gelassener: „Sicher, unsere Arbeit wird dadurch erschwert. Aber wir sind so trainiert, dass wir es auch so schaffen. Es wäre natürlich besser gewesen, die gesamte Ausrüstung von Beginn an zur Verfügung zu haben.“

Spekulationen über Darfur 

Vom ersten Januar an soll die schwedische Truppe im Prinzip weltweit eingesetzt werden können. Innerhalb von zehn Tagen müssten die Soldatinnen und Soldaten dann mobilisiert und in der betreffenden Krisenregion eingetroffen sein. In den schwedischen Medien wird bereits über den ersten Einsatzort spekuliert – die krisengeschüttelte Provinz Darfur im Sudan.

Oberstleutnant Christer Erixon will dies zwar nicht bestätigen, räumt aber ein: „In der Planungsphase ging man davon aus, dass die Truppen in einem Radius von 6.000 Kilometern um Brüssel eingesetzt werden sollen. Das würde also Afrika bedeuten. Nun müssen wir aber erst einmal mit erheblichen Verspätungen bei der Materiallieferung kämpfen. Doch es ist noch zu früh, um über Auswirkungen auf unsere Einsatzfähigkeit zu sprechen.“

Bedauern über die Situation 

Wie es zu den Verspätungen kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Der beim schwedischen Militär für Materialbeschaffung zuständige Mitarbeiter Leif Nylander äußerte in Schwedischen Rundfunk sein Bedauern über die Situation: „Wir wollen unseren Soldaten die bestmögliche Ausrüstung zur Verfügung stellen. Wenn das nicht geht, muss es eben die zweitbeste Ausrüstung sein. Aber ein neuwertiges, panzergeschützes Fahrzeug ist natürlich immer besser als ein Fahrzeug alten Typs. Sonst hätten wir das Fahrzeug ja nicht bestellt.“

Allem Anschein nach wird Schwedens „Schnelle Eingreiftruppe“ also wie geplant zum Jahreswechsel ihren Dienst antreten – im Ernstfall allerdings sogar mit veralteter Ausrüstung.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".