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Umweltpartei konzentriert sich auf Kernthema

Publicerat måndag 21 maj 2007 kl 14.51
Auf ins Grüne: Peter Eriksson

Wen würden Sie wählen, wenn morgen Parlamentswahl wäre? Auf diese Frage antworteten in einer Meinungsumfrage im Mai knapp sieben Prozent der Schweden mit „Die Grünen“ – das beste Ergebnis der Umweltpartei seit 10 Jahren. Beflügelt von dem Stimmungshoch rüstete sich das politische Bündnis auf seinem Parteitag am Wochenende für den Griff nach der Macht.

Wenn am Wochenende Parlamentswahl wäre, würden sich die beiden politischen Blöcke ein Kopf-an-Kopfrennen bieten. Kein Wunder, dass die derzeit in der Opposition sitzenden Grünen auf ihrem Parteitag am vergangenen Wochenende von der Machtübernahme in Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten träumten. Schließlich liegen Energiethemen und die weltweite Forderung nach einer Reduzierung von Treibhausgasen im Trend - ein Kernthema der schwedischen Umweltpartei. Sprecherin Maria Wetterstrand gibt sich selbstbewusst.

„Die rot-grüne Zusammenarbeit nach der Wahl im Jahr 2010 wird spannend für uns, wenn wir mit unserem Programm durchdringen. Dann werden wir beweisen können, dass wir sowohl eine moderne wie auch eine menschliche Politik betreiben können. Und dass wir uns so zeitig in der laufenden Mandatsperiode darauf einigen können, die Alternativen nach 2010 zu diskutieren, das ist ein Zeichen der Stärke.“

Das Stromnetz soll wieder in die Trägerschaft des Staates übergehen und wer mit der Herstellung von Strom auf Kosten der Bürger unverhältnismäßige Gewinne macht, soll zur Kasse gebeten werden. Zudem sieht das Umweltprogramm der Partei eine Reduzierung der Treibhausgase auf 20 Prozent des Niveaus von 1990 vor, erläutert Sprecher Peter Eriksson die Ziele seiner Partei:  

„Leider haben die Menschen den Ernst der Lage beim Thema Klimaveränderungen nicht früh genug verstanden. Und wir hatten nicht die Unterstützung und das pädagogische Können, um dieses Wissen schon vor 20 Jahren zu vermitteln. Wir haben darüber gesprochen, aber das hat nicht gereicht. Und die Forscher haben uns jetzt bestätigt, dass die Reduzierung der Treibhausgasen realistisch ist. Wenn heute noch einer sagt, dass das unrealistisch ist, dann weiß ich nicht, was noch alles passieren muss, damit die Politik reagiert.“

Ob die Partei mit ihrem Konzept vom Parteitag am Wochenende punkten kann, wird sich zeigen. Die nächste Reichstagswahl findet im Herbst 2010 statt.

Agnes Bührig

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