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„Muskelwächter” schützt vor Mausarm

Publicerat tisdag 22 maj 2007 kl 14.48

In den vergangenen Jahren hat sich die Arbeit bei vielen immer mehr vor den Computer verlagert. Und damit haben auch die Beschwerden zugenommen, die bei dieser relativ monotonen Arbeit entstehen. Zum Beispiel Sehnenscheid-Entzündungen, in diesem Zusammenhang auch Mausarm genannt. Fast die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung in Schweden leidet unter solchen Symptomen. Forscher in Göteborg haben in den vergangenen Jahren einen Apparat entwickelt, der einen rechtzeitig warnt, wenn man sich vor dem Computer so bewegt, dass es später schmerzhaft werden könnte.

Auf den ersten Blick sieht der Apparat aus wie ganz normale Tragegurte eines Rucksacks. Aber auch nur auf den ersten Blick – denn darunter versteckt sich komplizierte Technik. Kleine Sensoren kontrollieren die Bewegungen des Trägers und wenn dieser was falsch macht, schlägt der Muskelwächter – so nennen die Forscher ihre Errungenschaft – Alarm. 

„Der Wächter meldet sich zum Beispiel, wenn der Muskel sich während der Arbeit nicht genug ausruhen kann“, erklärt Leif Sandsjö von der Uni Göteborg. Außerdem kann der Apparat feststellen, ob man sich gerade so monoton bewegt, dass es später zu chronischen Beschwerden kommen kann.

Die Tests, die die Forscher in den vergangenen vier Entwicklungsjahren durchgeführt haben, scheinen viel versprechend. Nach vier Wochen berichten 60 Prozent aller Versuchspersonen von nachlassenden Beschwerden.

Effektivere Hilfe
Die Forscher hoffen nun, dass den Menschen, die unter Beschwerden leiden, die bei der Computer-Arbeit entstehen, künftig schneller und effektiver geholfen werden kann. Besonders in Kombination mit den Beratungsdiensten, die bald Hilfe per Telefon und Computer anbieten sollen.

Doch Leif Sandsjö von der Uni Göteborg bleibt realistisch: Der Muskelwächter wird nicht die Beschwerden Aller lösen können: „Jeder Mensch ist anders, und deshalb brauchen wir viele verschiedene Methoden, die dann individuell zusammenstellt werden können. Eine dieser Möglichkeiten kann der Muskelwächter sein.”

Benjamin Eyssel

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