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Regierungskanzlei verfehlt ihr Umweltziel

Publicerat tisdag 22 maj 2007 kl 15.05

Schwedens bürgerliche Vierparteienregierung bekundet steigendes Interesse an Umweltthemen. In der vergangenen Woche war Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt in den Vereinigten Staaten – unter anderem um mit Präsident Bush über Klimaveränderungen zu sprechen. In Schweden sind Behörden und Unternehmen angehalten, Umweltschutzpläne zu erstellen und zu befolgen. Die schwedische Regierungskanzlei allerdings hinkt hinterher.

Jan-Erik Lindberg ist zuständig für Servicefragen und Umwelt bei der Regierungskanzlei in Stockholm. Er räumt Mängel bei der Realisierung der Umweltpläne seiner Behörde ein. So ist es der Regierungskanzlei nicht gelungen, Strom zu sparen, seit sie 1999 pflichtgemäß ihren ersten Umweltplan erstellte: „Unser Energieverbrauch ist seitdem mit zirka acht Prozent gestiegen“, bedauert Lindberg und weist zur Erklärung auf die ständig wachsenden Anforderungen an die IT- und Sicherheitssysteme hin.

Vorbildfunktion
Peinlich wird dieses magere Umweltergebnis nicht zuletzt, weil Regierungschef Fredrik Reinfeldt steigenden Wert auf Umweltfreundlichkeit bekundet. Die Regierungskanzlei, also die zentrale Koordinierungsstelle für die gesamte Regierungspolitik, sollte folglich vorbildlich sein. „Wir haben unser Ziel, die Benutzung von Einwegbechern einzudämmen, nicht erreicht. Im Gegenteil“, sagt Lindberg. Es würden zwar keine Kunststoffbecher mehr benutzt, dafür sei aber der Verbrauch von Pappbechern gestiegen. „Das Personal trinkt immer mehr Kaffee und Tee, vermutlich, weil immer mehr Arbeit anfällt. Wir haben Kampagnen für richtiges Geschirr gehabt, Geschirrspülmaschinen installiert und sogar Porzellanbecher verteilt. Aber die Mitarbeiter benutzen immer noch Pappbecher.“

Andererseits habe die Regierungskanzlei heute wesentlich mehr Mitarbeiter als 1999. Damit ließe sich auch erklären, dass der Papierverbrauch nicht so deutlich wie geplant zurückgegangen ist.

Gute Vorsätze
Seit dem Herbst gilt ein neuer, revidierter Umweltplan mit neuen Zielen für Energieverbrauch und Abfalltrennung. „Wir haben jetzt deutlichere Prioritäten gesetzt und gemachte Erfahrungen mit einfließen lassen. Ich glaube auch, dass die Motivation der Mitarbeiter jetzt größer ist“, zählt Jan-Erik Lindberg zuversichtlich auf.

Sybille Neveling

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