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ABBA-Museum in Stockholm

Publicerat onsdag 23 maj 2007 kl 16.00
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ABBA! (Foto: SVT, Schwedisches Fernsehen)
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Das ABBA-Museum soll eine der Spitzenattraktionen Stockholms werden.
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Der Traum vieler Disko- und Popfans soll Wirklichkeit werden: In Stockholm entsteht das erste ABBA-Museum der Welt. Die Stadt hofft, damit innerhalb einiger Jahre um eine große Attraktion reicher zu sein.

Bürgermeisterin Kristina Axén Olin ist zufrieden: „Abba ist eine der stärksten schwedischen Marken. Ein solches Museum fehlt Stockholm bisher noch.“

Privater Träger
Umgerechnet etwa 4,5 bis 5,5 Millionen Euro wird diese Ergänzung der Stockholmer Museumsflora kosten. Die Stadt steuert den Umbau eines mehr als 100 Jahre alten ehemaligen Zollgebäudes in der City bei. Der private Träger des Museums wird das Haus mieten und eine Ausstellung nach dem Vorbild des Londoner Beatles-Museum zusammenstellen.

Seit den Siebzigerjahren schallen die Songs der schwedischen Popgruppe in allen Erdteilen aus den Lautsprechern. Vom Frühling 2009 an soll die internationale Fangemeinde zu diesem lang ersehnten ABBA-Tempel nach Stockholm pilgern sich um dort am Anblick von Kostümen, Instrumenten und Fotos zu ergötzen. Die ehemaligen Abba-Mitglieder Agnetha Fältskog, Benny Anderson, Björn Ulvaeus und Anni-Frid Lyngstad – die inzwischen ja eigentlich Reuss heisst - haben dem Projekt zugestimmt und lassen mitteilen, sie freuten sich, dass jemand an die Geschichte ihrer Musik erinnern wolle. 1974 gelang ABBA mit „Waterloo“ der Sieg beim Eurovision Song Contest in Brighton. Die Fans dürfen hoffen, diese Goldmedaille im neuen Museum bestaunen zu können.  Das Quartett trennte sich 1982 endgültig.

Die schwedischen Superpopper haben schätzungsweise 370 Millionen Alben verkauft. Das Warenzeichen Abba ist immer noch gleichbedeutend mit Gewinn und Stockholm erwartet dementsprechend auch kräftige Einnahmen. Martin Rosborg ist Geschäftsführer des Marketingunternehmens Stockholm Visitors Board. „Ich bin davon überzeugt, dass das ABBA-Museum innerhalb von zwei Jahren nach der Eröffnung mehr als eine Million Besucher haben wird. Damit würde es einen fünften oder sechsten Platz unter den größten Stockholmer Sehenswürdigkeiten einnehmen.“

Touristenmagnet
Der Zustrom von ABBA-Fans in der schwedischen Hauptstadt wird viel für Stockholm bedeuten, meint auch Bürgermeisterin Kristina Axén Olin. Sie mag ABBA, versichert sie, aber es fiele ihr schwer, einen einzigen der vielen Titel als besonderen Liebling auszuwählen. Dennoch: “,Dancingqueen’ – vielleicht. Oder ,Thank You for the Music’”.

Falls das ABBA-Museum wirklich der erhoffte Touristenmagnet werden sollte, hat Stockholm allen Grund „Danke“ zu sagen…

Sybille Neveling

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