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Mehr Studenten aus Arbeiterfamilien

Publicerat onsdag 23 maj 2007 kl 16.41
Studenten in der Bibliothek

In Schweden ist das Bestreben seit jeher groß, allen eine akademische Ausbildung zu ermöglichen. Egal was sie für einen Familienhintergrund haben. Und: Immer mehr Studenten in Schweden kommen auch aus Familien, in denen die Eltern Arbeiter oder einfache Angestellte sind. Aber es werden nur langsam mehr. Am langsamsten an der Handels-Hochschule in Stockholm. Hier kommen nur 6 Prozent aller Studenten aus Familien in denen die Eltern keine Akademische Ausbildung erhalten haben. So wenige sind es sonst an keiner anderen Hochschule in Schweden.

Johnny Kollin ist einer der wenigen Studenten an der Handelshochschule dessen Eltern nicht studiert und keine akademische Ausbildung haben. Seine Mutter ist Krankenschwester und sein Vater schließt Belüftungssysteme an. Johnny ist fast fertig mit seinem Studium, er erinnert sich aber noch gut an die Zeit als er neu an der Handelshochschule war: ”Als erstes fiel mir auf, dass ich zum ersten Mal in einer Umgebung war, die mich zum Lernen aufmunterte. Auch mein Umfeld hat mich dabei unterstützt. Im Gymnasium war das überhaupt nicht der Fall. Es war nicht in Ordnung in allen Fächern super Noten zu haben. In Gemeinden, wo es nicht üblich ist, sich weiterzubilden und sich anderweitig zu orientieren, ermuntern die Lehrer die Schüler auch nicht dazu diesen Schritt zu machen.”

Schlechtes Zeugnis für die Politik

Fast 40 Prozent aller 20 bis 25 Jahre alten Schweden kommen aus Arbeiterfamilien. Aber ein Viertel von ihnen besucht eine Hochschule. Es werden zwar mehr, aber nur weniger als ein Prozent pro Jahr. Stig Forneg von der Hochschulbehörde stellt der Politik deshalb ein schlechtes Zeugnis aus: ”Eigentlich ist es ja nicht unsere Aufgabe die Zahlen zu kommentieren. Aber die Politik hat sich das Ziel gesteckt, mehr Studenten mit Arbeiterhintergrund zum Studieren zu bewegen. Und wenn man sich die Zahlen ansieht, muss man einfach ganz klar sagen, dass dieses Ziel verfehlt wird.”

Benjamin Eyssel

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