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Ja zu "genetischem Design"

Publicerat måndag 28 maj 2007 kl 16.52

Um das Leben eines kranken Babys zu retten, dürfen in Schweden jetzt zum ersten Mal Säugling mit Hilfe von Gentechnik ”designed” und zur Welt gebracht werden. Das entschied das Zentralamt für Gesundheits- und Sozialwesen. Damit dürfen in zunächst drei Fällen Eizellen im Reagenzglas heran gezüchtet werden, so dass ein passender Spender entsteht. Drei schwedische Familien mit kranken Kindern hatten das Zentralamt für Gesundheits- und Sozialwesen um Hilfe gebeten.

Professor Göran Wennergren, ist einer von zwei Entscheidungsträgern im Zentralamt, die mit Ja stimmten: „Die Familien erfüllen die notwendigen Bedingungen, um die Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Es geht hier buchstäblich Leben und Tod.“

In einem Fall geht es um einen 4-jährigen Jungen, der die Erbanlagen einer schweren Krankheit in sich trägt. Bei seinem älteren Bruder ist die Krankheit bereits ausgebrochen. Er ist taub, stumm, blind und größtenteils gelähmt. Was den 4-jährigen noch retten kann sind Stammzellen eines Geschwisterkindes, das nicht über die tödlichen Anlagen verfügt. Mit dem heutigen Beschluss wird dies möglich gemacht.

Rettung aus dem Reagenzglas

Mit der Erlaubnis des Zentralamts für Gesundheits- und Sozialwesen, dürfen aus Eizellen die im Reagenzglas befruchtet wurden, bestimmte ausgewählt werden. Und zwar die, die keine Krankheitsanlagen in sich tragen und gleichzeitig die richtigen genetischen Voraussetzungen erfüllen um dem kranken Kind helfen zu können.

Grundlage für die heutige Entscheidung ist eine Gesetzesänderung, die vor knapp einem Jahr wirksam wurde und die gezielte Auswahl eines Embryos generell möglich macht. Trotzdem, muss weiterhin in jedem Fall einzeln geprüft werden, ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt, die Krankheit zu behandeln.

Kritik an der Gesetzeslage

Das Gesetz und damit auch die heutige Entscheidung, ist jedoch weiterhin sehr umstritten. Gegner kritisieren am stärksten, dass sich Eltern für ein Kind entscheiden, nicht weil sie ein Baby wollen, sondern, weil sie einen Spender brauchen. Eine Art Ersatzteilbaby, zugespitzt ausgedrückt.

Professor Wennegren hält die Kritik für nicht gerechtfertigt: „Ich denke, dass das Gesetz sehr gut definiert hat welche Anforderungen gegeben sein müssen und dass man die ethischen Probleme, die sich daraus ergeben mit einbezogen hat. In den aktuellen Fällen, ist die Entscheidung meines Erachtens gerechtfertigt.“

Benjamin Eyssel

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