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Streik bei SAS beendet - Normaler Verkehr ab Mittwoch

Publicerat tisdag 29 maj 2007 kl 08.09

Nach fünf Tagen ist der Streik bei der skandinavischen Fluglinie SAS beendet. Am Dienstagmorgen einigten sich Gewerkschaft und SAS-Führung auf ein Tarifabkommen, das höhere Löhne sowie längere Pausenzeiten vorsieht. Beide Seiten äußerten sich anschließend positiv über die Einigung. Doch den ohnehin strauchelnden SAS-Konzern könnte der Ausstand noch teuer zu stehen kommen.

Übermüdet und dennoch zufrieden traten die Hauptakteure des Streik-Krimis vor die Presse. Cecilia Fahlberg, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft HTF, sagte, mit der Einigung könnten beide Seiten gut leben: „Wir haben eine Einigung bei der Frage der Essenspausen erzielt. Das war eines unserer Hauptanliegen. Außerdem haben wir uns auf eine verbindliche Wochenarbeitszeit von 42 Stunden geeinigt. Auch was die Anzahl von Kabinenpersonal im Verhältnis zu Flugzeiten anbelangt, sind wir uns einig geworden.“

Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren und sieht stufenweise Lohnerhöhungen von insgesamt 10,3 Prozent vor. Damit orientiert sich die Einigung an den kürzlich abgeschlossenen Tarifverhandlungen in den übrigen schwedischen Branchen. Anders Ehrling, Chef von SAS Schweden, bezeichnete das Verhandlungsergebnis als gut für sein Unternehmen: „Das war es in jedem Fall wert. Wir haben nun Rahmenbedingungen geschaffen, die auch für unsere Konkurrenten gelten. Das war absolut notwendig.“

Langfristiger Schaden 

Doch das Gros der Wirtschaftsexperten teilt den Optimismus des SAS-Chefs nicht. Schließlich habe der Streik SAS genau in der Phase getroffen, in welcher das Unternehmen allmählich begann, die wirtschaftliche Talsohle zu überschreiten, argumentieren Analysten. 900 gestrichene Flüge, 70.000 gestrandete Fluggäste und mehr als zehn Millionen Euro an ausgebliebenen Ticketeinnahmen – das ist die vorläufige Bilanz des fünftägigen Streiks. Viel größer aber dürfte der nicht-bezifferbare Schaden sein, den der Ausstand bei den Kunden angerichtet hat. Schon jetzt wählen immer mehr Fluggäste einen der zahlreichen nordeuropäischen Billigflieger.

Der Streik dürfte diesen Trend beschleunigen. Dennoch hofft die Sprecherin des SAS-Kabinenpersonals, Lou-Anne Weike, dass die Mehrheit der geprellten SAS-Kunden dem Unternehmen auch in Zukunft die Treue halten wird: „Laut einer Fernsehumfrage haben 60 Prozent der Schweden immer noch Vertrauen in SAS. Ich hoffe, das bleibt so.“

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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