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„Intelligente” Blitzer bringen Raser zur Strecke

Publicerat torsdag 2 augusti 2007 kl 13.53

Mit neuer Technik will die Straßenverkehrsbehörde Raser zur Strecke bringen. Ein intelligentes System soll berechnen, ob ein Fahrer zwischen zwei Blitzern die Geschwindigkeit übertreten hat. Wenn ja, wird er geblitzt. Doch was technisch geht, ist noch längst nicht juristisch durchführbar.

700 neue Geschwindigkeitskameras hatte die Straßenverkehrsbehörde im vergangenen Jahr in ganz Schweden aufgestellt. Wie erwartet gingen viele Raser der Polizei ins Netz. Dennoch könnten es deutlich mehr sein. 

Viele Fahrer wissen, wo ein Blitzer steht und nehmen deshalb rechtzeitig den Fuß vom Gas. Die neue Generation von Blitzern soll sich aber nicht mehr so leicht ausbremsen lassen.

Sie können messen, wie schnell ein Fahrer zwischen zwei Punkten gefahren ist, erklärt stolz der Chef für Verkehrssicherheit bei der Straßenverkehrsbehörde, Claes Tingvall: „Die Fahrer passen sich besser den Geschwindigkeitsgrenzen an. Es geht dann nicht mehr, zwischen zwei Kameras aufs Gas zu drücken. Viele nutzen bislang die Möglichkeit, die Geschwindigkeitsüberwachung auszutricksen.“

Hohe Strafen 

Schon jetzt werden Geschwindigkeitsübertretungen mit hohen Bußgeldern belegt. Wer mit mehr als 20 Stundenkilometern zuviel erwischt wird, muss je nach Fall umgerechnet mehrere hundert Euro zahlen. Entsprechend gross ist der Unmut bei Schwedens Autofahrern.

Claes Tingvall hofft jedoch, dass die neuen, intelligenten Blitzer auf breite Akzeptanz stoßen werden: „Viele werden dieses System als gerechter empfinden. Es wird dann nicht mehr punktuell gemessen, sondern auf eine längere Strecke hin gerechnet. Wenn man mal kurzzeitig zu schnell fährt, ist das noch kein Beinbruch. Die Frage ist doch, ob jemand generell zu schnell fährt. Deswegen ist dieses Messsystem gerechter.“

Noch nicht rechtskonform 

Gerecht, aber noch lange nicht rechtens ist die neue Blitzer-Generation. Technisch sind sie im Prinzip ab sofort einsetzbar. Doch zunächst müssen die Juristen klären, ob ihr Einsatz überhaupt rechtskonform ist. Schließlich muss nach heutiger Rechtslage einem Fahrer eindeutig nachgewiesen werden, dass er und nur er zu schnell gefahren ist. Theoretisch aber kann zwischen zwei Blitzern der Fahrer wechseln. Eine Geschwindigkeitsübertretung könnte also nur einem Fahrzeug, nicht aber einem bestimmten Fahrer angelastet werden.

Gleichwohl geht Sicherheitsexperte Claes Tingvall davon aus, dass die Lösung dieses Problems nur eine Frage der Zeit ist: „Die Frage ist nicht ob, sondern wann. In mehreren Ländern werden solche Systeme nun erwogen. Das wird es auch hier in Schweden geben.“

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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