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Universitäten sollen Weltspitze werden

Publicerat måndag 6 augusti 2007 kl 14.47
Ehrwürdige Hallen: Interieur aus der Universität Uppsala

Nachdem die sozialdemokratischen Regierungen der letzten Jahrzehnte die Zahl der Universitäten von einst 6 auf heute 14 erweitert haben, indem man kleine regionale Hochschulen in Universitäten umwidmete, steht jetzt eine Kehrtwende bevor. Um international wieder an die Spitze von Forschung und Bildung anzuschließen, schlägt der neue Leiter der staatlichen Hochschulbehörde, Anders Flodström, vor, Schwedens Universitäten in fünf große Einheiten zusammenzufassen.

Was die Bildungsergebnisse angeht stehen sich Schwedens Universitäten im internationalen Vergleich nicht schlecht. Zur Forschungselite zählt heute jedoch keine mehr, nicht einmal das ehrwürdige Karolinische Institut, das  den Medizinnobelpreis vergibt.
Um das zu ändern, schlägt der neue Chef der Hochschulbehörde, Anders Flodström, vor, die heute 14 Unis in fünf große regionale Allianzen zusammenzufassen. Eine gemeinsame Führung könne Ressourcen besser verteilen und bündeln und somit bessere Ergebnisse ermöglichen, glaubt Flodström. Nicht nur die sechs großen, alteingesessenen Unis, sondern auch die kleinen neuen könnten daraus Nutzen ziehen. „Ich glaube das wird den Hochschulen helfen, ein gutes Profil herauszuarbeiten und zu spüren, man hat eine für alle Beteiligten nutzbringende Allianz im Rücken.“
In den letzten beiden Jahrzehnten war die Hochschulpolitik dem Motto gefolgt: „Konkurrenz belebt das Geschäft“. Ein Leitspruch, den der Chef der Hochschulbehörde keineswegs für überholt hält. „Doch, Konkurrenz ist gut. Aber unsere Konkurrenten sollten heute die Spitzenuniversitäten in Europa, den USA und China sein, nicht unsere eigenen Universitäten.“
Flodström will, dass Schwedens Universitäten sich auf die Bereiche konzentrieren, in denen sie heute die besten Resultate bringen: Energie- und Umweltforschung, Informationstechnologien, Fahrzeugforschung und Medizin. Und um Spitze zu werden, sollen auch ehrwürdige Institutionen wie das Karolinische Institut in Stockholm und die technische Hochschule Chalmers in Göteborg Allianzen eingehen. In Göteborg trifft der Vorschlag jedoch auf verhaltene Resonanz. Stefan Bengtsson, Prorektor der technischen Hochschule Chalmers, warnt vor übereiltem Aktionismus. „Wir haben nichts gegen Allianzen, wir arbeiten ja bereits mit der Uni Göteborg und regionalen Hochschulen zusammen. Aber in eine solche Entscheidung spielen noch so viele Faktoren hinein, die berücksichtigt werden müssen, das lässt sich nicht übers Knie brechen.“
Im Bildungsministerium begrüßt man Flodströms Vorschläge. Ein Überdenken des Universitätssystems ist im Gange und auch im Bildungsministerium herrscht die Ansicht vor, dass Schwedens Unis stärker profiliert werden müssen.

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