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Öko-Beeren im Trend

Publicerat tisdag 7 augusti 2007 kl 11.47
Johannisbeeren

Johannisbeersaft gehört zu den Dingen, die in Schweden den Sommer ausmachen – besonders für Kinder. Nun haben Veränderungen auf den Weltmärkten zu einer unerwarteten Wendung in der schwedischen Johannisbeerproduktion geführt.

Saft und Bullar – Zimtschnecken – gehören in Schweden zum Sommer wie die langen Schulferien und die Mückenstiche an den Beinen. Ein großer Teil der Säfte wird in Schwedens nördlichen Provinzen hergestellt, denn dort sind traditionell die Bedingungen für die Beerenernte gut. Doch neuerdings macht die Konkurrenz aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern den Johannisbeerzüchtern in Nordschweden zu schaffen. Die Weltmarktpreise für Johannisbeeren sind drastisch gefallen. Eine Ausnahme machen die ökologischen Johannisbeeren, erklärt Holger Henriksson, der seit den 60er-Jahren in der Nähe von Överkalix Johannisbeeren züchtet. „Konventionelle Johannisbeerzüchtungen kann man hier oben im Norden dichtmachen. Der Markt dafür ist kaputt, wir können in der Konkurrenz auf dem Weltmarkt nicht bestehen“. Fast alle Johannisbeerzüchter sind daher auf die Öko-Produktion umgestiegen. 90 Prozent der Johannisbeeren aus Norrbotten sind heute mit dem schwedischen Öko-Siegel Krav versehen. Die Saft-Hersteller wurden da nicht lange gefragt. Allerdings leisten die Verbraucher  den Öko-Beeren aktiv Schützenhilfe, denn sie fragen einerseits schwedische Rohwaren nach – weshalb die Saftproduzenten nicht einfach Beeren aus Osteuropa importieren können. Und andererseits ist der Run auf Öko-Lebensmittel allgemein groß. Holger Henriksson ist zuversichtlich „Ich glaube, die Verbraucher  werden von den Herstellern verstärkt Öko-Säfte verlangen, genau so wie die Nachfrage bereits die Milchproduktion hin zur Öko-Milch beeinflusst hat.“

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