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Amtlicher Widerstand gegen höhere Gewinnsteuer

Publicerat fredag 17 augusti 2007 kl 14.53

Der Plan der bürgerlichen Regierung für die Erhöhung der Gewinnsteuer auf Immobilienverkäufe stößt jetzt auch auf Widerstand amtlicher Stellen. Das Zentralamt für Wohnungswesen lehnte das Vorhaben mit der Begründung ab, dadurch entstünden soziale Ungerechtigkeiten. Auch zwei Parlamentsabgeordnete aus den Reihen der Koalition wandten sich gegen die Pläne. Sie erklärten, falls die Gewinnsteuer von jetzt zwanzig auf dreißig Prozent angehoben werde, führe dies zu weiteren Preissteigerungen auf dem Wohnungsmarkt. Da beim Kauf einer teureren Wohnung als der bisherigen die Zahlung der Steuer aufgeschoben werden könne, würden viele diese Lösung wählen. – Die Regierung will die Gewinnsteuer erhöhen, um so Einnahmeausfälle auszugleichen, die durch die bereits beschlossene Abschaffung der Grundsteuer entstehen.

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