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Jobtraining für Jugendliche übers Internet

Publicerat tisdag 25 september 2007 kl 10.47

Der Arbeitsmarkt ist gerade für viele Jugendliche, die zum ersten Mal Arbeit suchen ein Buch mit sieben Siegeln. Den Weg zum Arbeitsamt fassen viele als ein nutzloses Unterfangen auf, das Zeitverschwendung sehr nahe kommt. In der Zeit könnte man ja ins Café oder zum Friseur gehen. Die Arbeitsämter wollen jedoch nichts unversucht lassen und verlassen die ausgetrampelten Pfade der klassischen Arbeitsvermittlung. Am besten kommt man an die Jugendlichen übers Internet ran, so eine Überlegung.

Es ist zunächst nur ein Versuch. Rund 50 Jugendliche müssen nicht mehr den Weg ins Arbeitsamt antreten, sondern sind Mitglieder in so genannten Jobclubs im Internet. Dort hilft ihnen ein Arbeitsvermittler. Für die 18Jährige Jessica Persson überwiegen die Vorteile einer solchen Vorgehensweise: „Es geht einfach schneller Antworten und Kontakte zu bekommen als mit der normalen Arbeitsvermittlung. Da habe ich mich im August angemeldet und einen Termin für den 22. Oktober bekommen.“

So kann Jessica auf dem Weg zum Frisör noch schnell in der Bibliothek vorbeischauen und sich dort ins Internet einloggen. Dort hat sie eine E-Mail von einem so genannten Coach bekommen. Er hat ihr bei der Formulierung eines Lebenslaufs geholfen.

Auch bei den Arbeitsämtern ist man bisher zufrieden. „Bis jetzt ist es sehr gut gelaufen“, sagt Arbeitsvermittler Lars Lundqvist aus Luleå.

Telefonkontakt erwünscht

Der Kontakt über E-Mail erleichtert vieles, gerade weil der Ton sehr informell ist, aber Jessica würde bei manchen Fragen auch gerne mal zum Telefonhörer greifen, was bisher nicht möglich ist.

Bleibt abzuwarten ob das Arbeitsamt auf diesen Wunsch eingeht. Der Versuch läuft seit rund zwei Wochen. Bei einer eventuellen Verlängerung des Projektes sollen auch mehr als die bisher 50 Jugendlichen in den Genuss der neuen Arbeitsweise kommen.

Dieter Weiand

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