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(Publicerat idag kl 14.13)
P4 Västernorrland

Sondereinheit für Katastrophenbereitschaft eingerichtet

Publicerat fredag 5 oktober 2007 kl 14.13

Nach den zahlreichen organisatorischen Mängeln, wie etwa nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004, wird jetzt eine gesonderte Gruppe für Katastrophenbereitschaft eingerichtet, die der Regierung untersteht. Zur Vorsitzenden ist die frühere Leiterin des Amtes für Katastrophenschutz, Christina Salomonsson, berufen worden.

Katastrophenszenarien gehören nicht zum alltäglichen Bild in Schweden. Trotzdem: Der bis heute ungeklärte Untergang der „Estonia“, Ausschreitungen wie bei den Demonstrationen gegen den EU-Gipfel und als jüngste nationale Katastrophe die hunderten Toten und Verletzten nach dem Tsunami in Südostasien im Dezember vor drei Jahren – sie alle zeigen, dass auch Schweden im Ernstfall in der Lage sein muss, auf höchster Ebene schnell und koordiniert reagieren zu können.

”Keine Koordination”

Die Katastrophenkommission hatte der sozialdemokratischen Regierung Persson im Zusammenhang mit der Tsunami-Katastrophe eindeutiges Versagen attestiert. Viel zu schleppend seien die Hilfsmaßnahmen von Seiten der Regierung in Gang gekommen. Einer der größten Kritiker der Entscheidungsträger ist bis heute der Anästhesist Anders Lindberg. Er war damals einer der ersten Ärzte vor Ort in Thailand.

„Alle haben unabhängig voneinander agiert. Irgendeine Form von Koordination konnte ich jedenfalls nicht entdecken. Dazu kam, dass das Personal in Thailand überhaupt kein klares Mandat hatte. Ich hätte es sinnvoll gefunden, wenn man meine Berichte vom ersten Tag der Katastrophe für voll genommen und meiner Forderung nach mehr Personal entsprochen hätte.“

Die am Donnerstag eingereichte Untersuchung im Auftrag der Regierung schlägt nun eine deutlich verbesserte Organisation der staatlichen Katastrophenbereitschaft vor. Eine gesonderte Gruppe mit der ehemaligen Leiterin des Amtes für Katastrophenschutz an der Spitze soll künftig für besseren Informationsfluss sorgen, erklärt Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt, der die Empfehlungen des Gutachtens beherzigen wird.

„Wir erfüllen nun, was jahrzehntelang gefordert wurde. Es wird nun möglich sein, ernsthafte Krisen frühzeitig zu analysieren und auf sie zu reagieren.“

Erfahren und effizient

Mit Christina Salomonsson hat Reinfeldt den Posten der Vorsitzenden der Gruppe mit einer überaus erfahrenen und effizienten Expertin besetzt. Ihr Stab wird aus rund 40 Mitarbeitern bestehen inklusive der Einheit, die schon jetzt für die Umweltanalyse zuständig ist. Gut drei Millionen Euro sind im Haushalt für die Sondereinheit veranschlagt. Salomonsson kündigte an, im Notfall einen kühlen Kopf zu bewahren und nichts zu überstürzen.

„Ich werde entweder den Ministerpräsidenten alarmieren oder seinen Staatssekretär. Man muss von Fall zu Fall entscheiden, welcher Weg der schnellste ist. Aber es ist ganz klar, dass ich in direkter Verbindung zur allerhöchsten Entscheidungsebene stehe – wenn es denn nötig ist.“

Katastrophen bleiben unvorhersehbar

Auf die Frage des Privatfernsehsenders TV8, auf welche möglichen Katastrophenszenarien sie sich genau vorbereite, antwortete Salomonsson, jede genaue Vorbereitung sei zwecklos. Katastrophen vom Ausmaße eines Tsunamis und seinen Folgen ließen sich nicht vorhersehen.

Liv Heidbüchel

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