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Freiwillige Bewährungshelfer: funktioniert das?

Publicerat torsdag 11 oktober 2007 kl 12.51

Gesetzesbrecher, deren Gefängnisstrafe zur Bewährung ausgesetzt wird, bekommen einen Bewährungshelfer zur Seite gestellt, der sie in der ersten Zeit in Freiheit begleitet. In Schweden sind das, vor allem bei jugendlichen Verurteilten, oft freiwillige Helfer. Ob das funktioniert, weiß eigentlich niemand so genau.

Im Zuge der Diskussionen um Jugendgewalt und Verbrechen ist in den letzten Tagen der Ruf nach besserer Überwachung und Kontrolle laut geworden. So war einer der Jugendlichen, der in die Schikanierungen einer Familie in Südschweden involviert war, zu einer Bewährungsstrafe verurteilt gewesen. Trotzdem eskalierte der Konflikt. Und eine der Fragen, die man sich heute stellt, ist nun, hat die Kontrolle denn eigentlich funktioniert?

Reden und unterstützen
Besonders für jugendliche Verurteilte setzt der schwedische Strafvollzug häufig freiwillige Bewährungshelfer ein. Emelie Hjelte betreut mehrere jugendliche Drogenkriminelle: „Ich treffe die Verurteilten alle zwei Wochen. Wir trinken Kaffee zusammen, reden ein bisschen, ich erkundige mich, was seit dem vorigen Treffen so passiert ist. Der Gedanke dabei ist, dass ich den Jugendlichen ein Stütze sein soll. Jemand, mit dem sie Reden können und jemand, der sie dazu ermuntert, ein Leben frei von Drogen und Kriminalität zu führen.“
Die Strafvollzugsverwaltung ist mit der Arbeit der freiwilligen Helfer soweit zufrieden, sagt Entwicklungschef Martin Grahn. „Wir haben gute Erfahrungen gemacht. Allerdings haben wir das System noch nie systematisch ausgewertet, und es besteht selbstverständlich  Grund, dies zu tun.“ Wer einen freiwilligen Bewährungshelfer zur Seite gestellt bekommt, trifft diesen drei Jahre lang. In dieser Zeit darf man nicht Polizeiauffällig werden.

Kaum Personenkontrolle
Nicht selten schlagen die Verurteilten selbst ihren Bewährungshelfer vor, was ja gewisse Probleme in sich birgt, gesteht Martin Grahn zu:  „Die Risiken, die bestehen, haben damit zu tun, dass wir keine umfassende Kontrolle der Personen durchführen, die sich als Bewährungshelfer melden.“. Allerdings kann es sein, dass sich das System sehr bald von selbst abschafft. Neue Steuerregeln begrenzen nämlich die Möglichkeiten der freiwilligen Bewährungshelfer, Unkosten von der Steuer abzusetzen. Daher ist das Risiko groß, dass sich niemand mehr für diesen Auftrag zur Verfügung stellt.

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