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Wirtschafts-Nobelpreis 2007 an drei US-Amerikaner

Publicerat måndag 15 oktober 2007 kl 13.07
Wirtschaftsnobelpreis an drei US-Amerikaner
(3:14 min)

Der Preis der Schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel, oft Nobelpreis für Wirtschaft genannt, geht in diesem Jahr an Leonid Hurwicz, Eric S Maskin und Roger B Myerson aus den USA. Der Preis ist mit 10 Millionen schwedischen Kronen dotiert und wird zu gleichen Teilen unter den Preisträgern aufgeteilt.

Der Markt wird es schon regeln, so lautete die Devise des 1723 geborenen schottischen Wirtschaftsphilosophen Adam Smith. Über 200 Jahre wirtschaftliche Erfahrungen danach haben jedoch gezeigt, dass dem häufig eben nicht so ist.

Mit diesem Problem haben sich die drei diesjährigen Preisträger auseinander gesetzt, erläutert Gunnar Öquist von der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm: „Der diesjährige Wirtschaftspreis beschäftigt sich mit den Methoden, wie man auf die beste Art und Weise knappe Ressourcen verteilt im Hinblick auf die privaten Bedürfnisse von Individuen und auf den Informationsfluss. Die Königliche Schwedische Wissenschaftsakademie hat entschieden, den Wirtschaftspreis der Reichsbank in Gedenken an Alfred Nobel an Professor Leonid Hurwizc, Professor Erik Maskin und Professor Roger Myerson zu vergeben. Sie erhalten den Preis für die Begrüdungung der Theorie über Mechanismen bei der Zuweisung von finanziellen Mitteln.“

Käufer und Verkäufer können sich nicht auf eine Preis einigen, weil sie zu hart verhandeln, gemeinsame Projekte werden nicht durchgeführt, weil man sich nicht einig wird, wie die Kosten verteilt werden. Krankenversicherungen werden kritisiert weil sie zu wenig Schutz bieten, aber auch, weil sie den Missbrauch begünstigen.

Häufig besteht das Problem darin, dass die einzelnen Beteiligten Informationen nicht weitergeben, sondern für sich behalten. Dem soll die Theorie der Nobelpreisträger entgegenwirken.

Kein optimaler Markt

Hurwicz hatte die Grundlagen dieser Theorie gelegt. Sie beschäftigte sich mit dem Problem, dass der Markt häufig eben nicht optimal funktioniert, da zum Beispiel der Wettbewerb nicht völlig frei ist oder die Konsumenten nicht alle über die gleiche Informationen verfügen. Maskin und Myerson haben dann weiterentwickelt, wie Handelsmechanismen und –regeln optimiert werden können. Die Theorie spielt heutzutage in der Wirtschaft aber auch in der Politikwissenschaft eine zentrale Rolle.

Deshalb werden die drei Forscher mit dem Pries ausgezeichnet, der ursprünglich nicht vom Gründer, dem Industriellen Alfred Nobel, gestiftet worden ist, sondern von der schwedischen Reichsbank Ende der sechziger Jahre.

Leonid Hurwicz wurde 1917 in Moskau geboren, ist jedoch US-Staatsbürger. Er ist Professor Emeritus an der Universität von Minnesota.

Eric S. Maskin wurde 1950 in New York City geboren, machte seinen Doktor an der Harvard Universität in angewandter Mathematik und ist seit dem Jahr 2000 Professor für Sozialwissenschaften in Princeton.

Roger B. Myerson wurde 1951 in Boston geboren auch er machte seinen Doktor in angewandter Mathematik in Harvard und ist sei 2007 Professor an der Universität von Chikago.

Die drei US-Amerikaner teilen sich die Auszeichnung sowie die Preissumme von umgerechnet rund 1,1 Millionen Euro. Sie wird zusammen mit den Nobelpreisen am 10. Dezember in einer feierlichen Zeremonie im Stockholmer Konzerthaus von König Carl XVI. Gustaf überreicht.

Dieter Weiand

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