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Ekström erneut DTM-Champion

Publicerat måndag 15 oktober 2007 kl 14.04

Zum zweiten Mal nach 2004 hat der Schwede Mattias Ekström die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft gewonnen – Grund zum Jubel in seiner motorsportbegeisterten Heimat.

In einem spannenden Finalrennen auf dem Hockenheim-Ring reichte dem 29-jährigen Mattias Ekström ein dritter Platz, um erneut DTM-Champion zu werden. Der ärgste Rivale des schwedischen Audi-Piloten, der Kanadier Bruno Spengler, kam mit seinem Mercedes direkt hinter ihm ins Ziel. Damit stand Ekströms Gesamtsieg mit drei Punkten Vorsprung fest. Ekströms Bilanz:

„Das war ein knallhartes Rennen. In den letzten Runden lag Bruno Spengler direkt hinter mir, und an der Ziellinie war der Abstand weniger als eine Sekunde, und es war schön, die Sache zu Ende zu bringen.“

Rennfahrer sind nicht gerade für überschäumende Gefühle bekannt, und schwedische Rennfahrer schon gar nicht. Trotzdem kullerten dem Mann aus Falun nach seinem Triumph einige Freudentränen über die Wangen. Was in ihm vorging, beschrieb er kurz nach dem Sieg in knappen Worten:

„Einige Minuten lang dachte ich nur: gut, dass es endlich vorbei ist, aber jetzt fange ich doch an, es zu genießen, dass ich zum zweiten Mal die Meisterschaft gewonnen habe.“  

Nach dem Rückzug von Opel aus der DTM gab es in diesem Jahr nur noch den Zweikampf zwischen Audi und Mercedes. Ekström beurteilt das Duell nachträglich so:

„Ich glaube, es kann kaum enger zugehen, als es in diesem Jahr der Fall war.

Dass die Meisterschaft im letzten Rennen und in der letzten Runde entschieden wird, davon kann man doch nur träumen, besonders, wenn man dann auch noch gewinnt.“

Ekströms Erfolg wird auch nicht dadurch gemindert, dass Kritiker das DTM-Reglement für teilweise unsinnig halten. Besonders die Ballast-Bestimmungen reizen zum Widerspruch: Danach werden Siegerautos für das nächste Rennen mit Zusatzgewichten langsamer gemacht. Aus der Sicht mancher Experten bedeutet das eine Wettbewerbsverzerrung.

Die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft wird seit 1984 ausgetragen. Nicht einmal viele Schweden erinnern sich noch daran, dass 1985 schon einmal ein schwedischer Rennfahrer DTM-Champion war: Per Stureson mit einem Volvo 240 Turbo. Grund zur Freude für Statistik-Freunde, denn damit führt Schweden mit drei Titeln die Liste der nicht-deutschen Meister der Tourenwagen-Serie an.   

Klaus Heilbronner 

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