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Ericsson nach Gewinnwarnung im Trudeln

Publicerat tisdag 16 oktober 2007 kl 15.23

Innerhalb weniger Stunden hat die Aktie des schwedischen Telekomausrüsters Ericsson nahezu ein Drittel ihres Wertes eingebüßt. Der Aktienmarkt hat damit äußerst sensibel auf eine Gewinnwarnung von Ericsson reagiert. Die Unternehmensführung war offenbar selbst von den schlechten Ziffern überrascht.

Die Krise von Ericsson im Jahr 2001 ist noch vielen in Erinnerung. Damals verlor die Aktie innerhalb eines Tages gut ein Viertel ihres Wertes. Das Unternehmen machte eine Rosskur durch und musste tausende Angestellte entlassen. Dann kamen die Konsolidierung und der neue Chef Carl-Henric Svanberg. Mit Ericsson ging es wieder steil bergauf. Jetzt versetzt eine Gewinnwarnung den Konzern erneut ins Wanken und lässt die Aktie gar um ein Drittel fallen.

Auslöser ist eine Gewinnwarnung für das dritte Quartal. Das Ergebnis werde deutlich unter den Erwartungen liegen, teilte Carl-Eric Svanberg mit. Die Reaktion des Aktienmarktes hat ihn jedoch überrascht: „Wir müssen selbst an uns Kritik üben, wenn wir den Markt so enttäuscht haben. Wir müssen die Dynamik des Marktes wohl noch besser verstehen und wir müssen besser informieren.“

Noch vor wenigen Wochen hatte Svanberg sich sehr optimistisch über die Gewinnentwicklung seines Unternehmens geäußert. Jetzt musste er mitteilen, dass das Nettoergebnis mit umgerechnet rund 600 Millionen Euro um über ein Drittel geringer ausfallen wird als in der Vorjahresperiode. Svanberg erklärt dieses Hin und Her damit, dass es sich hier um einen multinationalen Großkonzern handelt: „So funktioniert das eben. Wir haben operative Geschäfte in 140 Ländern und einen enormen Apparat, der die Bilanz zusammenstellt. Wir haben das vorläufige Ergebnis um acht Uhr früh am Vortag mitgeteilt bekommen und jetzt geben wir diese Gewinnwarnung heraus.“

Vor allem beim Kerngeschäft von Ericsson, dem Verkauf von Mobiltelefonsystemen ist die Entwicklung nicht so stark, wie bisher angenommen. Schuld daran ist zum Teil der schwache Dollarkurs, der Ericsson-Produkte teuerer macht. Carl-Henric Svanberg blickt jedoch optimistisch in die Zukunft: „Wir sehen kein generelles Nachlassen des Marktes. Die Provider stehen finanziell gut da und sie müssen expandieren.“

Will heißen, dass Ericsson in Zukunft wieder mit dickeren Auftragsbüchern und besseren Gewinnen rechnet. Von Auswirkungen auf die Belegschaft ist deshalb bisher noch nicht die Rede.

 Dieter Weiand

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