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Neue Überwachungsmethode für frühes Eingreifen

Publicerat onsdag 17 oktober 2007 kl 10.24

Terrorismus, aber auch ganz normale Straßenkriminalität sowie die Gewalt in den Fußballstadien lassen das Sicherheitsbedürfnis der Behörden immer stärker anwachsen. Gerade in Schweden ist das Streben, die Gesellschaft zu kontrollieren besonders ausgeprägt. So verwundert es nicht, dass schwedische Forscher jetzt an einem EU-Projekt beteiligt sind, das ermöglichen soll, mit Überwachungskameras eventuelle Krisensituationen bereits im Ansatz zu erkennen.

Fluch oder Segen? Die Meinung über die immer häufiger vorkommenden Überwachungskameras ist geteilt.

Die einen wehren sich gegen die ständig zunehmende Überwachung und Kontrolle durch Behörden, die anderen sehen es als wirksame Waffe im Kampf gegen Gewalt.

Jetzt arbeiten unter anderem Forscher vom Institut der Streitkräfte in Linköping an einer Verfeinerung der Überwachungskameras – einem Frühwarnsystem, das Gewalttaten schon im Frühstadium erkennen und dementsprechend Alarm schlagen soll. Jörgen Ahlberg vom Institut erklärt die Arbeitsweise: „Wir versuchen früh Signale herauszufiltern, welche Verhaltensmuster eben zu gefährlichen Situationen führen können. Dazu muss man das Verhalten der Menschen analysieren und dann warnen.“

Das alles soll der Computer leisten. Eventuelle Einsatzgebiete sind etwa Fußballstadien, wo sich Krawalle zwischen Fans zusammenbrauen oder auf einem Flugplatz, wo sich ein Mensch verdächtig benimmt. Dieser Gedanke ist neu. Überwachungskameras gibt es zwar schon lange und auch immer häufiger.

Prävention statt Analyse
Meistens sind sie jedoch dazu da, um das Geschehen im Nachhinein zu analysieren. Mit dem neuen System ist man einen Schritt weiter, so Ahlberg: „Wir können uns jemanden auf einen Flughafen vorstellen, oder eine Gruppe Menschen, die in einer Massenansammlung etwas vorhaben, aber auch eben bei Sportereignissen, wo es häufig zu Krawallen kommt, oder politischen Ereignissen, wo es friedliche Demonstranten gibt, aber eben auch Personen mit ganz anderen Absichten.“

Der Computer schlägt dann Alarm, Überwachungspersonal muss dann überprüfen, ob an der Sache etwas dran ist und eventuell die Polizei informieren.

Das Projekt wird von mehreren Forschungseinrichtungen in Europa betrieben und soll schon bald in die Versuchsphase gehen. Dann wird das System zum Beispiel in einer holländischen Fußballarena und auf dem internationalen Flughafen von Stockholm-Arlanda getestet. Die Menschen dort können sich dann sicherer fühlen oder noch mehr überwacht.

Dieter Weiand

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