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Weltklima: Optimistisch zum Vorbereitungstreffen

Publicerat tisdag 23 oktober 2007 kl 14.40

Die beunruhigenden Meldungen über Treibhausgase und Erderwärmung häufen sich und viele hoffen auf die große Weltklimakonferenz im Dezember auf der indonesischen Insel Bali.  Ob dort tatsächlich wegweisende Entschlüsse zur Reduzierung von Treibhausgasen gefasst werden, wird bezweifelt. Doch das Bemühen ist da, nicht zuletzt in Schweden, dessen Vertreter jetzt hoffnungsvoll zu einer Vorbereitungskonferenz gereist sind.

Beim Weltklimagipfel auf Bali sollen neue Richtlinien für die Reduzierung von Treibhausgasen verhandelt werden, da das Kyoto-Abkommen 2012 ausläuft. Das Vorbereitungstreffen in Indonesiens Hauptstadt Jakarta wird von Schwedens Umweltminister Andreas Carlgren als wichtiger Test gesehen:  „Eine wichtige Frage wird dabei sein, dass wir uns auf eine Hauptrichtung konzentrieren können oder ob es viele unterschiedliche Ziele geben wird. Dann wollen wir den Verhandlungen auf Bali auch eine gute Grundlage geben.“

Schweden wird im Jahr 2009 die EU-Ratspräsidentschaft innehaben und dabei auch Klimafragen betonen. Carlgren unterstreicht, dass es auf Bali wichtig sein werde, auf den Vorschlag der USA, mit freiwilligen Beschränkungen einiger Länder, die richtige Antwort zu geben: „Die Position der EU und Schwedens sind dabei völlig klar, wir wollen eine konkrete Lösung innerhalb der Vereinten Nationen.“

Lösung innerhalb der UN

Die Unterzeichnerstaaten sollen sich zu konkreten Maßnahmen innerhalb eines völkerrechtlichen Vertrages gegenüber den Vereinten Nationen verpflichten. Dazu bedarf es diplomatischen Fingerspitzengefühls, so Carlgren: „Wichtig dabei ist, dass wir die Latte so niedrig legen, dass die USA zustimmen. Die USA stehen unter starkem politischen Druck der Weltöffentlichkeit und der muss aufrechterhalten werden.“

Dieser Druck wurde mit der Auszeichnung des Weltklimarates und Al Gores mit dem Friedensnobelpreis sicherlich erhöht. Entscheidend wird jedoch sein, um wie viel die umweltpolitische Latte gesenkt werden muss, damit die USA einlenken. Eine weitere wichtige Rolle werden schließlich auch die Schwellenländer spielen, so Carlgren: „Ich glaube es wird auch von dringender Notwenigkeit sein, dass sich Entwicklungsländer zu einer Reduzierung verpflichten“.

Carlgren will dabei besonders China Indien und Brasilien in die Pflicht nehmen. Die kommenden Tage in der indonesischen Hauptstadt werden Aufschluss darüber geben, wie realistisch die Ziele gesteckt worden sind.

Dieter Weiand

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