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Spiegel der Woche

Publicerat lördag 10 november 2007 kl 00.01
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Schwedens Oberster Gerichtshof.
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Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt.
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Lichterkette vor der Jokela-Schule in Tuusula

Die Themen am 10. und 11. November 2007

Tuusula-Massaker schockt die Schweden
Der Amoklauf eines 18-Jährigen mit neun Toten in einer Schule im finnischen Tuusula hat auch hierzulande für Trauer und Entsetzen gesorgt. Experten warnen davor, dass derartiges auch in Schweden passieren kann. Und Erwachsene sind oft ratlos, weil sie sich zwar Sorgen machen, sich aber im Internet kaum auskennen.

Ramponiertes Image
Sie wollte als Vorbild im Kampf gegen Sozialversicherungs-Betrügereien und Schwarzarbeit gelten, die schwedische Regierung. Doch weil fast die Hälfte aller Staatssekretäre des Kabinetts Reinfeldt Schwarzarbeiter beschäftigt hat, stehen der Ministerpräsident und vor allem seine Partei, die Konservativen, mit reichlich ramponiertem Image da. Die Diskussion über die Moral von Politikern ist in vollem Gange.

Ran an die NATO
Die Sicherheitspolitik in Europa soll neu gestaltet werden. Unter anderem deshalb ist NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer bei einer internationalen Konferenz in Stockholm zu Gast. Die Konferenz gilt als Auftakt für die Umgestaltung, die im kommenden Jahr in Form gegossen werden soll. Eine weitere Annäherung Schwedens an die NATO deutet sich an, zumal schwedische Soldaten international vielerorts im Einsatz sind. Doch während die NATO noch mehr schwedisches Engagement sehen möchte, hat die Regierung der Truppe das Sparen verordnet.

Wie weit kann Meinungsfreiheit gehen?
Der Oberste Gerichtshof des Landes hat in zwei Fällen möglicher Volksverhetzung zugunsten der jeweiligen Angeklagten entschieden. Sie hatten sich im Internet beleidigend über Homosexuelle und Roma ausgelassen. Doch das Gericht bewertete das Recht auf freie Meinungsäußerung höher.

Als Schmuggelware ins ”gelobte Land”
14.000 Iraker sind in den ersten neun Monaten des Jahres nach Schweden gekommen. Damit hat Schweden mehr Flüchtlinge aus der Krisenregion aufgenommen als der gesamte Rest der EU. Die meisten sind jedoch nicht auf legalem Wege ins Land eingereist. Sie haben die Hilfe von Menschenschmugglern in Anspruch genommen. Und die verdienen damit kräftig.

Sexualkunde auf den Studienplan
Seit 100 Jahren steht Sexualkunde auf den Stundenplänen schwedischer Schüler, seit 50 Jahren ist Aufklärung sogar Pflichtaufgabe der Lehrer. Doch in der Ausbildung der Lehrer kommt das Thema bis heute nicht als Pflichtfach vor. Die Lehrergewerkschaft und der Verein für Sexualaufklärung fordern, dass sich das schnellstens ändert.

Moderation/Redaktion: Thomas Fenske

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