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Airbags im Visier von Autodieben

Publicerat fredag 26 oktober 2007 kl 14.22
Die gestohlenen Airbags werden oft in Unfallwagen eingebaut

Die Zahl der Autoeinbrüche in Schweden nimmt zu. Im Visier der Einbrecher: die Airbags. Sie werden oft in Unfallautos eingebaut und dann teuer weiterverkauft. Schwedens Polizei vermutet, dass in erster Linie ausländische Banden dahinter stehen. Doch Beweise hat sie dafür keine.

Der Raum Jönköping ist eine der schwedischen Regionen, die derzeit am stärksten vom Airbag-Klau betroffen sind. Die dortige Polizei hat bereits eine Sonderkommission eingerichtet. Leiter Mikael Terplan geht davon aus, dass die Täter aus dem Ausland kommen: „Die Zahlen schwanken. Vorige Woche wurden etwa 20 Autos aufgebrochen und meist wurden zwei Airbags pro Auto gestohlen. Das macht dann insgesamt 30 bis 40 Airbags – bei einem Stückpreis von 5.000 Kronen. Ich vermute, dass es sich um ausländische Kriminelle handelt, die sich zu professionellen Gangs zusammengeschlossen haben.“

5.000 Kronen pro Stück, umgerechnet also 550 Euro erbeuten die Diebe mit jedem Airbag. Genaue Zahlen darüber, wie viele gezielte Airbag-Diebstähle auftreten, besitzt die Polizei noch nicht. Oftmals nehmen die Diebe auch noch andere Wertsachen aus den Autos mit, sodass die Ermittler auf den ersten Blick von einem gewöhnlichen Autoeinbruch ausgehen. Ob gewöhnlicher Einbruch oder Airbag-Diebstahl – auf die Besitzer kommen stets hohe Kosten zu, sagt Sonderkommissionsleiter Mikael Terplan: „Abgesehen vom Wert des Airbags selbst entstehen meist weitere Kosten. Nicht alle Diebe schrauben den Airbag sauber heraus, sondern zerstören dabei die gesamten Armaturen.“

Teuer für Versicherungen 

Teuer werden die Airbag-Diebstähle aber auch immer mehr für die Versicherungen, bestätigt Jan Olvenmo vom Versicherungskonzern „If“: „Das ist ein wachsendes Problem. Vor ein paar Jahren fing es in den USA an, nun gibt es das auch in Finnland und hier in Schweden. Man sollte nach Möglichkeit sein Auto sicher parken. Die Gangs haben es meist auf gröβere Parkplätze abgesehen, wo sie mehrfach zuschlagen können.“

Allem Anschein nach nehmen sich die Gangs gezielt einzelne Automarken vor. Auf diese Weise können sie ihre Beute professionell und in groβem Stil an Autowerkstätten weiterverkaufen. Und die Fragen wohl nicht immer nach, woher die Ware eigentlich kommt. Deswegen tappen die Ermittler bislang auch im Dunkeln, wer die Hintermänner des Airbag-Klaus sind.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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