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Schluss mit Dash

Publicerat måndag 29 oktober 2007 kl 12.17
Unglücksrabe: Dash-Maschine

Genug ist genug: Nach einem weiteren Zwischenfall mit einem Flugzeug vom Typ Dash hat die skandinavische Fluggesellschaft SAS am Wochenende beschlossen, Flüge mit Dash-Maschinen generell einzustellen. An diesem Montag hatte der Beschluss für viele Reisende weit reichende Konsequenzen. Vor allem in Dänemark, aber auch in Schweden fiel eine Reihe von Flügen aus.

Die ohnehin hart geprüften SAS-Reisenden hat es mal wieder kalt erwischt. Hier in Schweden sind vor allem Passagiere auf Strecken zwischen Stockholm-Arlanda und den nördlichen Landesteilen betroffen; insgesamt acht Flüge wurden eingestellt. Noch weit schlimmer ist es in Dänemark: Dort fallen immerhin 55 Flüge aus. Und überhaupt dürfte das Stopp für die Dash-Maschinen vor allem in Dänemark für Probleme sorgen, erklärt Bertil Ternert, Informationschef bei SAS.

„Diese Flugzeuge waren an kürzere Strecken angepasst. Das bedeutet, sie kamen vor allem auf Flügen im Ostseegebiet und in erster Linie eben in Dänemark zum Einsatz. Dort ging es vor allem um Strecken zwischen Kopenhagen und verschiedenen Zielen in Polen, Finnland, Norwegen und Norddeutschland. Kurze Strecken also mit vergleichsweise wenigen Passagieren.“

Weiterer Schlag fürs SAS-Image

Bei den „aussortierten“ Dash-Maschinen handelt es sich insgesamt um 27 Flugzeuge, die bisher für den Transport von fünf Prozent aller SAS-Reisenden standen. Dem ohnehin seit Jahren schwer angeschlagenem Image der Airline, die nicht zuletzt mit wiederholten Streiks und daraus resultierendem Flugchaos von sich reden gemacht hat, dürften die Pleiten mit Dash einen weiteren harten Schlag versetzen. Ob dies überhaupt mit Geld aufgewogen werden kann, ist fraglich – auf jeden Fall aber will SAS den Hersteller Bombardier kräftig zur Kasse bitten. Bei umgerechnet 55.000 Euro liegen die Schadenersatz-Forderungen bisher, nach dem Crash vom Wochenende will man diese Ansprüche nun möglicherweise weiter nach oben schrauben.

„Wir müssen noch klären, wie viel Geld wir verlangen können und auch wie es mit den Leasing-Verträgen weitergeht“, sagt SAS-Sprecher Bertil Ternert. Die meisten Dash-Flugzeuge hat SAS gemietet, doch ob die Leasing-Verträge vorzeitig gekündigt werden können, ist bislang noch offen.

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