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Radio Schweden

Publicerat tisdag 30 oktober 2007 kl 11.21
Dash 8 Q400

Themen am 30. Oktober 2007

Krise bei SAS geht weiter…
Nach dem Beschluss der Fluggesellschaft SAS, sämtliche Flüge mit ihren Dash-Maschinen einzustellen, kommt nun Kritik vom kanadischen Hersteller Bombardier. Er steht nach wie vor voll und ganz hinter seinem Flugzeug und kann die Entscheidung von SAS nicht nachvollziehen. Erste Untersuchungsergebnisse der jüngsten Notlandung in Dänemark deuten darauf hin, dass der Unfall im Gegensatz zu früheren Havarien nicht dem Fahrwerk geschuldet ist.
Thomas Fenske 

… und auch der Kampf ums Image
SAS beschuldigt Bombardier der schlechten Verarbeitung und will seine 27 Flugzeuge am liebsten wieder an die Kanadier zurückverkaufen. Denn die Ausfälle jetzt werden teuer: SAS rechnet mit 100 Millionen Euro Verlust. Experten gehen jedoch davon aus, dass so mancher Mangel auf den harten Sparkurs der Airline zurückgeht. Kann SAS seinen Imageschaden jemals beheben? Gespräch mit Flugverkehrsexperte Andreas Knorr von der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer.
Liv Heidbüchel  

Reichere Rentner
Kehrtwende in der Rentenpolitik: Um 2,8 Prozent will die Regierung die Renten im kommenden Jahr anheben. Außerdem nimmt sie ihren Beschluss zurück, die Pensionen für Frührentner drastisch zu kürzen.
Alexander Schmidt-Hirschfelder 

Schlecht gerüstete Eingreiftruppe
Bis die geplante schnelle Eingreiftruppe „Nordic Battle Group“ ab Jahreswechsel zur Krisenbewältigung ins Ausland ausrücken kann, kämpft sie noch mit der Ausbildung der 2.300 schwedischen Soldaten. Was fehlt ist die entsprechende Ausrüstung in Form von Medikamenten, Fahrzeugen, Kommunikationsmitteln. Einer Bitte der EU um Unterstützung könnten die Schweden derzeit nicht nachkommen.
Dieter Weiand 

Mit Freizeitstätten gegen Gewalt
Seit Beginn der 90er Jahre sind in Schweden rund 200 Freizeiteinrichtungen für Jugendliche geschlossen worden. Laut Polizei ist dieser Umstand Grund für die zunehmende Gewalt unter Jugendlichen. Doch möglicherweise sucht die Polizei an falscher Stelle nach den Verantwortlichen. Denn die spektakulären Fälle, etwa als kürzlich ein 16-Jähriger von Gleichaltrigen zu Tode geprügelt wurde, spielen sich oftmals gerade nicht im Milieu der Freizeitstätten ab.
Alexander Schmidt-Hirschfelder 

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