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Renten steigen dank guter Konjunktur

Publicerat tisdag 30 oktober 2007 kl 11.48

Auf Schwedens Rentner und Pensionäre kommt im nächsten Jahr eine deutliche Erhöhung der Bezüge um 2,8 Prozent zu. Grund für den Anstieg der Renten ist die stabile Wirtschaftsentwicklung der vergangenen Jahre. Dieser Trend könnte trotz leicht abflauender Weltwirtschaft anhalten, meinen Experten.

Für den durchschnittlichen Rentner, der rund 1.300 Euro monatlich erhält, bedeutet die anvisierte Erhöhung 35 Euro mehr im Monat. Dieses Plus wird zwar zum Teil von der Inflation aufgefressen, doch am Ende bleibt Schwedens Rentnern immer noch etwas mehr im Portemonnaie als im Vorjahr. Seit sieben Jahren steigen die Realrenten kontinuierlich – ein Trend, der durchaus anhalten könnte, schätzt Rentenexperte Olle Settergren von der staatlichen Sozialversicherungskasse: „Schweden steht zurzeit gut da. Die Einkommen wachsen so stark wie seit den 1960er Jahren nicht mehr. Diese stabile Tendenz schlägt sich nun auf die Renten nieder. Allerdings sagt das noch gar nichts über die künftige Entwicklung aus. Aber die Prognosen deuten weiter nach oben.“

Seit ein paar Jahren ist die Entwicklung der Renten direkt an die Lohnentwicklung gekoppelt. Vereinfacht gesagt, die Renten steigen, wenn die Löhne steigen. In Zeiten positiver Konjunkturlage können Schwedens Pensionäre und Rentner dies nur begrüβen.

”Hätte mehr sein können”

Allerdings hätte der Zuwachs noch gröβer ausfallen können, meint der Vorsitzende des Rentnerverbands, Anders Teljebäck: „Vor 15 Jahren stiegen die Reallöhne um 40 Prozent, doch den Renten hat das seitdem nur wenig genutzt. Denn damals waren die Renten noch an die Preisentwicklung geknüpft. Nun klafft eine Lücke, die man nicht füllen kann. Gleichzeitig ist es natürlich positiv, dass die Löhne nun weiter steigen. Dies wirkt sich wenigstens allmählich auf die Renten aus.“

Wie groβ der Zuwachs in den kommenden Jahren ausfällt, hängt allerdings noch von einem anderen Faktor ab. Jetzt, da allmählich die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, dürfte das Plus für alle etwas schmaler sein.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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