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Schnelle Einsatztruppe wartet auf Material

Publicerat tisdag 30 oktober 2007 kl 13.56

Vom Jahreswechsel  an wird Schweden eine wichtige Aufgabe der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik erfüllen: Die Nordic Battle Group, die sich hauptsächlich aus schwedischen Verbänden zusammenstellt, bildet dann die schnelle Eingreiftruppe der EU. Lange haben sich die schwedischen Streitkräfte auf diese Aufgabe vorbereitet. Jetzt wird jedoch klar, dass es immer noch an Ausrüstung und Material fehlt. Dies räumt der zuständige Befehlshaber ein.

Die Ausbildung der Soldaten für die Nordic Battle Group ist gerade kurz vor dem Abschluss. Gemeinsam sollen rund 2.300 schwedische Soldaten mit  Kollegen aus Finnland, Norwegen, Estland und Irland eine schnelle Eingreiftruppe bilden. Sie soll von Jahreswechsel kurzfristig in Krisengebiete entsandt werden können. Doch jetzt hebt Generalleutnant Jan Salestrand den warnenden Finger und weist auf Mängel hin: „Wir haben beispielsweise einen Mangel an Transportflugzeugen, um genügend Mannschaften und Material bewegen zu können. Zurzeit gibt es aber auch keinen Hinweis darauf, dass dies in der nächsten Zukunft benötigt wird. Wir stehen ja nur in Bereitschaft.“

Ein schnelles Eingreifen ohne Transport ist aber nur schwer möglich, wie Salestrand einräumt. Die schwedischen Einheiten der Nordic Battle Group sind Opfer der Sparmaßnahmen durch den schwedischen Finanzminister geworden. Wenn nicht genug für alle da ist, werden Einheiten bevorzugt, die sich bereits im Einsatz befinden oder auf dem Weg dorthin sind.

Aktive Truppen erhalten Vorzug

Da Schweden zurzeit unter anderem im Kosovo und in Afghanistan Truppen im Einsatz hat und dies auch für Darfur im Sudan und im Tschad geplant ist, bleibt für die Nordic Battle Group nicht viel übrig, wie Generalleutnant Salestrand bestätigt: „Wir haben vor allem während der Ausbildung im Herbst nicht genügend Material gehabt. Lieferungen waren verspätet und das hat die Ausbildung negativ beeinflusst.“

Dennoch ist Salestrand optimistisch, dass die vorgesehenen Verbände bereit stehen werden. Auch wenn nicht die gesamte angeforderte Ausrüstung vorhanden sein wird.

Die Lage wird sich jedoch auch im kommenden Jahr nicht verbessern, denn dann muss laut Vorgaben aus dem Finanzministerium noch mehr gespart werden. Das soll vor allem beim Einkauf von neuem Material geschehen. Der Parteitag der regierenden Konservativen hat jüngst die Sparbeschlüsse bekräftigt. Ein Verteidigungsminister war zuvor deswegen zurückgetreten. Sein Nachfolger wird deshalb kaum mehr Geld locker machen können – auch nicht für die Nordic Battle Group.

Dieter Weiand

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