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Effektiver Kampf gegen Malaria

Publicerat tisdag 6 november 2007 kl 15.21
Mücken übertragen die Krankheit

Der Kampf gegen Malaria ist eine der vordringlichsten Aufgaben der Menschheit, vor allem in den wärmeren Klimazonen der Erde. Jetzt kommt Hilfe aus dem Norden. Einer Forschergruppe unter schwedischer Leitung ist es gelungen, herauszufinden, wie die Krankheit noch effektiver bekämpft werden kann.

Es ist eine Kombination aus traditionellen Naturheilmitteln, pharmazeutischen Produkten und der Bereitstellung von Mückennetzen, die zu guten Resultaten führt. Das bestätigt Professor Göran Tomson vom Karolinischen Institut in Stockholm: „Man kann die Sterblichkeitsrate bei Malaria drastisch begrenzen. Dazu muss man vor allem das Gesundheitssystem in Ländern südlich der Sahara verstärken. Das heißt es muss Personal vor Ort sein, das nicht nur Medikamente bereit hält, sondern auch über die Krankheit aufklärt und imprägnierte Mückennetze zur Verfügung stellt.“

Malaria ist die Krankheit, die die meisten Toten weltweit fordert. Nach Schätzungen stirbt alle 30 Sekunden ein Kind an Malaria. Jetzt wurde auf der ostafrikanischen Insel Sansibar eine kombinierte Behandlungsmethode von Experten getestet. Chinesische Naturmedizin gepaart mit langzeitwirkenden klassischen Medikamenten haben die Zahl der Malariaerkrankungen um 77 Prozent und die Sterbefälle bei Kinder um die Hälfte reduzieren können.

Eine wichtige Maßnahme ist auch, Kenntnisse zu verbreiten, wie man sich gegen die Mücken schützt, die die Krankheit übertragen. Das Verteilen von Mückennetzen und Aufklärung spielen eine zentrale Rolle, bestätigt Ingegerd Rooth, die als Missionsärztin 25 Jahre lang in einem Dorf in Tansania gelebt hat: “Wichtig ist es, den Müttern zu erzählen, dass sie nicht erst bis zum dritten oder vierten Fieberanfall warten dürfen. Wenn die Kinder rechtzeitig zur Behandlung kommen, haben sie eine Chance.“

Doch nicht immer kommt die Hilfe auch wirklich  bei den Menschen an, beklagt Jeffrey Sachs, der für die Vereinten Nationen an einem entsprechenden Projekt arbeitet; „Die Probleme sind organisatorischer und finanzieller Art, wie man imprägnierte Mückennetze an sehr arme Menschen verteilt.“

Die Forscher haben ihre Arbeit geleistet. Jetzt ist es an den Hilfsorganisationen, sie in die Tat umzusetzen.

Dieter Weiand

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