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Aktionsplan zu Gewalt gegen Frauen

Publicerat måndag 12 november 2007 kl 12.16

Gewalt gegen Frauen – leider auch in Schweden ein nahezu alltägliches Thema. Die Regierung hat sich deshalb auf die Fahnen geschrieben, etwas dagegen zu unternehmen. Die zuständige Ministerin Nyamko Sabuni verspricht konkrete Maßnahmen. Doch vorerst sind die Pläne reichlich abstrakt.

Es handelt sich zunächst einmal um einen Plan. Er soll zwingende Regeln und Gesetze für Behörden und Gemeinden formulieren. Dies erklärt die Gleichstellungsministerin Nyamko Sabuni: „Wir nennen es Aktionsplan. Darin enthalten sind Maßnahmen, die das Sozialministerium und das Bildungsministerium aber auch andere Stellen durchführen müssen. Der Name spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass die Maßnahmen, die wir beschreiben, in konkrete Politik umgesetzt werden.“

Die Ministerien befassen sich zurzeit mit dem Maßnahmenkatalog. Was er genau beinhaltet, ist bislang allerdings nicht nach außen gedrungen. Auch Ministerin Sabuni bleibt auf Nachfrage bei Andeutungen: “Da geht es um Macht und Einfluss. Aber auch darum, den Kenntnisstand der Behörden zu erweitern, bestehende Aktivitäten auszubauen, aber auch um Forschung und gesellschaftspolitische Maßnahmen. Es handelt sich insgesamt um rund 50 Maßnahmen.“

Sabuni deutet gleichzeitig an, dass man sich nicht nur auf die klassischen Fälle beschränken wird. Auch Gewalt im Namen der vermeintlichen Familienehre und in gleichgeschlechtlichen Beziehungen soll beachtet werden. Ein genereller Handlungsbedarf besteht. Das bestätigen die Experten. Die Gewalt gegen Frauen hat zugenommen: Sei es zu Hause, sei es gegen junge Frauen, sei es in Form von steigenden Zahlen bei Vergewaltigungen. Dabei sei vor allem festzustellen, dass es immer jüngere Frauen trifft, so die Experten. Der Aktionsplan der Regierung bedarf also einer möglichst schnellen Durchführung.

Dieter Weiand

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