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Vierter Teil

Zufriedenheit mit Uno-Klimabericht

Publicerat måndag 19 november 2007 kl 13.58
Foto: Fernando Bustamante
Ban Ki Moon und Rajendra Pachauri von der IPCC stellten den Bericht vor

Beängstigende Szenarien beinhaltet der vierte Teil des Weltklima-Berichtes der Vereinten Nationen, der an diesem Wochenende in Spanien veröffentlicht wurde. Überschwemmungen, Dürren, Seuchen sind demnach die Folge der Erderwärmung. Schwedische Politiker wollen deshalb darauf drängen, dass der Weltklimagipfel in zwei Wochen auf der indonesischen Insel Bali zu einem Erfolg wird.

Nur wenn die Weltgemeinschaft gemeinsam und gezielt handele, könnten die drastischen Folgen der Erderwärmung gelindert werden, so der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, bei der Vorstellung des Weltklimaberichtes der Vereinten Nationen im spanischen Valencia. Der Generalsekretär des World Wild Life Funds in Schweden, Lasse Gustavsson, ist mit dem Bericht zufrieden: „Niemand kann jetzt mehr die Auswirkungen des Menschen auf das Klima leugnen. Das wird hier wissenschaftlich bewiesen. Und der Bericht sagt auch, dass wir jetzt handeln müssen.“

Der Bericht stützt sich auf die Angaben des Weltklimarates IPCC, der ja in diesem Jahr neben Al Gore mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wird und soll die Grundlage für die Klimakonferenz auf Bali bilden. Dort soll ein Nachfolge-Abkommen des 2012 auslaufenden Kyoto-Protokolls verhandelt werden. Der Druck auf die Politiker, die sich dort Anfang Dezember treffen, habe sich deutlich erhöht, so Schwedens Umweltminister Andreas Carlgren.

Lasse Gustavsson vom WWF findet, dass Schweden eine führende Rolle übernehmen muss: durch die deutliche Senkung der eigenen Emissionen, aber auch durch die Unterstützung von China und Indien mit neuer Umwelttechnik: „Wenn wir die enorme wirtschaftliche Expansion von China und Indien sehen, muss die Energiepolitik hier Möglichkeiten schaffen. Dabei kann Schweden mit seiner Umweltkompetenz und dem Export von Umwelttechnik auch Geld verdienen.“

”Historisch verantwortlich”

Es wird jedoch auf Bali nicht einfach werden, denn auch die USA haben in der Klimafrage eine eher zögerliche Haltung angedeutet. Wie in der Vergangenheit bevorzugen die USA weniger zwingende Vorschriften als das Vertrauen in freiwilliges Handeln. Das reicht jedoch Lasse Gustavsson nicht aus: „Die reichen Länder müssen sich an die Spitze setzen. Weil wir uns das leisten können, aber auch weil wir historisch gesehen verantwortlich für die jetzige Situation sind.“

Umweltminister Andreas Carlgren stimmt diesen Zielen zu. Er baut gleichzeitig darauf, dass Schweden gemeinsam mit der Europäischen Union auf Bali genügend Druck machen kann.

Dieter Weiand

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