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Mangelhafte Brandsicherheit in Hotels

Publicerat tisdag 20 november 2007 kl 15.29
Hotelbrand Borgholm

Wer durch Schweden reist, möchte sich gerne im Hotelbett ruhig schlafen legen. Leider ist ein ruhiger Schlaf aber nicht überall garantiert. Mit der Brandsicherheit in schwedischen Hotels steht es einem Bericht zufolge nämlich nicht zum Besten. Da wird es höchste Zeit, dass ab Februar nächsten Jahres neue Brandschutzregeln eingeführt werden.

Bei vielen Hotels und Herbergen in Schweden herrschen beunruhigende Mängel  in Sachen Brandsicherheit. Dies geht aus einem Bericht des schwedischen Zentralamtes für Katastrophenschutz hervor. Auch drei Jahre nach einem Hotelbrand auf der schwedischen Insel Öland, bei dem zwei Gäste ums Leben kamen, werden immer noch vielerorts Sicherheitsstandards missachtet.  

Laut Statistik hat es im Zeitraum von 1998 bis 2006 zwischen 80 und 90 mal pro Jahr in schwedischen Hotels gebrannt. Dabei sind insgesamt drei Personen ums Leben gekommen und mehr als 60 verletzt worden. Als Grund dafür nennt das Zentralamt für Katastrophenschutz, das den Bericht zusammengestellt hat, schlechte Schulung des Hotelpersonals und mangelhafte  Sicherheitsmassnahmen. Bei der Hälfte der 117 untersuchten Herbergen wurden die Feuermelder nicht regelmäßig gewartet. In vier von zehn Fällen gab es Probleme mit Fluchtwegen, und ebenso oft hatte das Personal keine ordnungsgemäße Ausbildung im Feuerschutz. Bei einem Fünftel aller Hotels waren die einzelnen Zimmer nicht mit Feuermeldern ausgerüstet.

Beunruhigende Zustände

Diese Zustände sind sehr beunruhigend, sagt Mette Lindahl-Olsson vom Katastrophenschutzamt. Schließlich sei man als Hotelgast in fremder Umgebung einem besonderen Risiko ausgesetzt: „Man kennt seine Zimmernachbarn nicht und übernachtet vielleicht sogar zum ersten Mal im Hotel. Man muss sich als Gast deshalb darauf verlassen können, dass das Hotelpersonal geschult ist und Sicherheitsroutinen befolgt, so dass man im Falle eines Brandes rechtzeitig gewarnt wird und sich in Sicherheit bringen kann.“

Als Reaktion auf die schlechten Zustände in vielen Hotels hat nun das schwedische Katastrophenschutzamt einen Minimalstandard für Hotels erarbeitet, der im Februar nächsten Jahres in Kraft treten soll. Allgemeine Ratschläge zum Feuerschutz sollen Hotelbrände in Zukunft verhindern. Laut Mette Lindahl-Olsson lässt sich schon mit geringen Mitteln eine große Wirkung erzielen: „Es ist gar nicht nötig, die  Hotels aufwendig umzubauen. Es muss vielmehr über Sicherheitsroutinen und die Schulung des Personals nachgedacht werden. Die meisten Hotels haben Brandausrüstung und Feuerlöscher. Aber gerade in die Bereiche  Ausbildung und Information muss investiert werden. Das kostet auch gar nicht so viel.“

Weil sich Hotelgäste meist nicht genug mit dem Feuerschutz beschäftigen, sollten Hotels in Zukunft auch ihre Gäste besser informieren. Wer sich also im Hotel ruhig schlafen legen möchte, sollte sich also in jedem Fall zunächst die Fluchtwege einprägen.

Clarissa Blomqvist

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