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Norwegischer Flugsicherheitsexperte: "SAS gebrechlich und verletzlich"

Publicerat onsdag 21 november 2007 kl 09.49

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS kommt nicht aus den Turbulenzen heraus. Die letzten Wochen beherrschten Nachrichten um den Flugzeugtyp Dash die Schlagzeilen. SAS hatte Probleme mit dem Fahrwerk und hat nach langem Hin und Her den Flugzeugtyp aus der Flotte genommen. Jetzt macht die Kritik der norwegischen Luftaufsichtsbehörde die Runden. Demnach war es nicht sicher mit SAS zu fliegen.

Die dänische Tageszeitung „Jyllandposten“ zitiert den Experten Kjell Klevan von der norwegischen Luftaufsichtsbehörde. Demnach gab es große Mängel in der Sicherheit von SAS und es war nur eine Frage der Zeit, wann es zu einem größeren Unglück komme. So hatte es Klevan in seinem Bericht im Frühjahr dieses Jahres dargelegt. Der Experte nennt in seiner Mängelliste einen Beinahe-Unfall, bei dem das Heckleitwerk einer Maschine mit 244 Passagieren an Bord auf der Startbahn aufgekommen sei. Mit dabei sind auch Zwischenfälle wie tropfende Brennstoffleitungen und undichte Sauerstoffbehälter. Trotzdem hätten sich die Piloten jeweils entschieden, zu fliegen.

SAS habe sich von einer robusten und sicheren Fluggesellschaft zu einem unsicheren und verletzbaren Unternehmen gewandelt, so Klevan im März dieses Jahres.

Diese Mängel seien jetzt jedoch von SAS abgestellt worden, sagt Anna Brandal von der norwegischen Luftsicherheit: „Sie haben die Sache in Angriff genommen, unter anderem durch Veränderungen in der Organisation und Neuanstellung von Flugpersonal. Wir sehen heute SAS als sichere Fluggesellschaft.“

Kollege Klevan, der den kritischen Bericht geschrieben hat, wollte sich persönlich nicht mehr äußern. SAS hat seine Kritik zurückgewiesen. Es gebe keinen Anlass aufgrund einiger Zwischenfälle die Sicherheit von SAS in Frage zu stellen, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Dieter Weiand

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